Stärken und Schwächen
Der Roman "Ein guter Charakter" von Julie Orringer ist im aufbau Verlag erschienen und wurde von Gesine Schröder aus dem Amerikanischen übersetzt. Der Roman ist im Original nach den unterschiedlichen Namen der Hündin "Luna, Phoenix, Queen" benannt. Den deutschen Titel finde ich passender und er gefällt mir weitaus besser.
Barr Pennington, Professor für Literatur und Autor, lebt einsam und allein in seinem Haus im mittleren Westen. Die Söhne Milo und James sind ausgezogen und seine Frau Dava, ehemalige Professorin für Literatur, ist krankheitsbedingt in einem Pflegeheim. Als er Manuskripte von Dava findet, an denen sie jahrelang geschrieben hat, offenbart sich ihm eine unfassbare Wahrheit. Kurzerhand gibt er Davas Werk als seins aus. Nach seinem Tod entdecken sein Sohn James und Evie, die Assistentin von Barr, diesen Schwindel. Zusammen mit seinem Bruder Milo und Svetlana, der langjährigen Geliebten von Dava und die Verwalterin ihres literarischen Erbes, muss nun entschieden werden, ob man mit der Wahrheit an die Öffentlichkeit geht.
Was hat Barr dazu gebracht, den Roman seiner Frau als seinen auszugeben? Diese Frage stellen sich nicht nur seine Söhne. War es verletzte Eitelkeit oder eine Art Rache?
Luna, Phoenix oder Queen, auf welchen Namen die Hündin auch immer hören mag, stellt eine Verbindung zwischen den Beteiligten her und ist der ruhende Pol, vor allem für die kranke Dava.
Julie Orringer hat in ihrem Roman Themen, wie Einsamkeit, Krankheit, Sprachlosigkeit, sexuelle Neigungen und vieles mehr angesprochen. Themen, die bei vielen Menschen zum Alltag gehören und oft tabu sind. Themen, über die man gerne schweigt. Aber, dass das nicht der richtige Weg ist, hat Julie Orringer mit ihrem Roman gezeigt.
Barr Pennington, Professor für Literatur und Autor, lebt einsam und allein in seinem Haus im mittleren Westen. Die Söhne Milo und James sind ausgezogen und seine Frau Dava, ehemalige Professorin für Literatur, ist krankheitsbedingt in einem Pflegeheim. Als er Manuskripte von Dava findet, an denen sie jahrelang geschrieben hat, offenbart sich ihm eine unfassbare Wahrheit. Kurzerhand gibt er Davas Werk als seins aus. Nach seinem Tod entdecken sein Sohn James und Evie, die Assistentin von Barr, diesen Schwindel. Zusammen mit seinem Bruder Milo und Svetlana, der langjährigen Geliebten von Dava und die Verwalterin ihres literarischen Erbes, muss nun entschieden werden, ob man mit der Wahrheit an die Öffentlichkeit geht.
Was hat Barr dazu gebracht, den Roman seiner Frau als seinen auszugeben? Diese Frage stellen sich nicht nur seine Söhne. War es verletzte Eitelkeit oder eine Art Rache?
Luna, Phoenix oder Queen, auf welchen Namen die Hündin auch immer hören mag, stellt eine Verbindung zwischen den Beteiligten her und ist der ruhende Pol, vor allem für die kranke Dava.
Julie Orringer hat in ihrem Roman Themen, wie Einsamkeit, Krankheit, Sprachlosigkeit, sexuelle Neigungen und vieles mehr angesprochen. Themen, die bei vielen Menschen zum Alltag gehören und oft tabu sind. Themen, über die man gerne schweigt. Aber, dass das nicht der richtige Weg ist, hat Julie Orringer mit ihrem Roman gezeigt.