Summa summarum: Am Ende eine runde Sache

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sonne70 Avatar

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Als Dava an Alzheimer erkrankt ist, findet ihr man Barr ihr verstecktes Manuskript und veröffentlicht es erfolgreich unter seinem Namen.

Nun könnte sich die Geschichte weiterspinnen, doch anders als von mir erwartet, geht es zunächst in die Vergangenheit und jeder darf einmal seine Sicht auf die Dinge zeigen - die Kinder, die Geliebte, die Assistentin... Und schließlich kommen wir wieder in der Gegenwart an.

Was ich anfangs als etwas mühsam empfand, ergibt am Ende durchaus Sinn und ein rundes und vielschichtiges Leseerlebnis.

Die ganze Zeit getragen wird die Geschichte durch die wunderschöne Sprache - mein Highlight. Sie ist sensibel, leise, tiefgründig und rundum schön und macht somit auch die Geschichte zu dem, was sie ist: sie berührt, trifft, regt zum Nachdenken an und hallt nach. Ich wurde überrascht und gut unterhalten.