Leseeindruck in drei Worten: märchenhaft – unheilvoll – finster!

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jane.bookish Avatar

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Ich musste bei der Leseprobe mehrfach schmunzeln, allerdings aus einem völlig anderen Grund als vermutlich beabsichtigt. 😅

Vor einiger Zeit habe ich mal ein Video darüber gemacht, dass mein Gehirn Figuren gern sehr eigenwillig besetzt. Archer aus Quicksilver war bei mir Lumière, Belladonna wartete mit Eloise Bridgerton und dem Schnitter aus Die Sims auf. Und hier war plötzlich Barbie aus Die zwölf tanzenden Prinzessinnen am Start. In düster.

Davon abgesehen war die Leseprobe interessant. Zwölf Schwestern, von denen bereits vier tot sind und eine Familie, über der angeblich ein Fluch liegt.
Besonders mag ich die Mischung aus Märchen und Gothic. Die zwölf tanzenden Prinzessinnen sind klar erkennbar, aber deutlich düsterer interpretiert.

Annaleigh war mir auch sympathisch. Während alle Eulalies Tod als tragischen Unfall hinnehmen wollen, stellt sie Fragen. Sie beobachtet genau und gibt sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden.

Der Schreibstil ist bildhaft und atmosphärisch, ohne schwer zu wirken. Die Insel, das Meer und die allgegenwärtige Trauer erzeugen eine trostlose Stimmung.

Unterm Strich: Zwölf tanzende Prinzessinnen, aber in pessimistisch, unheimlich und voller Geheimnisse. 😅