Unheimlich
Die ersten beiden Kapitel haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Schon nach wenigen Seiten entsteht eine düstere, geheimnisvolle Atmosphäre, die mich stark an die Märchenfilme meiner Kindheit erinnert hat. Da ich im Osten aufgewachsen bin und viele DEFA- sowie russische Märchenfilme gesehen habe, musste ich beim Lesen direkt an die Geschichte der zwölf tanzenden Prinzessinnen denken. Besonders die zwölf Schwestern, das abgelegene Anwesen und die vielen Geheimnisse innerhalb der Familie haben bei mir ähnliche Bilder hervorgerufen.
Gleichzeitig wirkt die Geschichte deutlich dunkler als ein klassisches Märchen. Statt heimlicher nächtlicher Ausflüge stehen Tod, Trauer und Verlust im Mittelpunkt. Bereits zu Beginn wird die Schwester der Hauptfigur beerdigt, und nach und nach erfährt man, dass dies nicht der erste Todesfall in der Familie war. Die Vorstellung, dass von ursprünglich zwölf Schwestern nur noch acht übrig sind, erzeugt eine bedrückende Stimmung und lässt sofort die Frage entstehen, ob tatsächlich ein Fluch auf der Familie lastet oder ob hinter den Todesfällen etwas anderes steckt.
Besonders beeindruckt hat mich die Gestaltung der Inselwelt und ihrer Bräuche. Die Menschen betrachten sich als „Volk des Salzes“ und übergeben ihre Toten dem Meer. Diese Tradition wirkt fremd, aber gleichzeitig poetisch und passt hervorragend zur Atmosphäre der Geschichte. Das Meer ist dabei nicht nur eine Kulisse, sondern scheint fast eine eigene Rolle einzunehmen. Es ist Ursprung des Lebens, Ort der Bestattung und ständige Präsenz im Alltag der Figuren. Dadurch entsteht eine fast sagenhafte Welt, die sich deutlich von anderen Fantasygeschichten unterscheidet.
Die Ich-Erzählerin Annaleigh war mir schnell sympathisch. Obwohl sie trauert, hinterfragt sie vieles und nimmt die Ereignisse nicht einfach hin. Während andere von einem Fluch sprechen, denkt sie über mögliche Ursachen nach und stellt Fragen. Dadurch wirkt sie auf mich klug und aufmerksam. Besonders ihre Erinnerungen an die verstorbenen Schwestern zeigen, wie eng die Familie trotz aller Verluste miteinander verbunden war.
Auch die Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Die Familiengruft unter dem Meer, die Statuen der Verstorbenen, der Sturm über den Klippen und die düsteren Trauergewänder erzeugen starke Bilder im Kopf. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, einzelne Szenen wie aus einem Film vor mir zu sehen. Gerade diese bildhafte Sprache hat dazu beigetragen, dass ich mich schnell in die Geschichte hineinversetzen konnte.
Eine weitere interessante Figur ist die neue Stiefmutter Morella. Sie wirkt auf den ersten Blick freundlich und bemüht, passt aber noch nicht richtig in die Familie hinein. Ihre Entscheidung, während der Trauerfeier ihre Schwangerschaft bekannt zu geben, empfand ich als unpassend und etwas befremdlich. Gleichzeitig macht gerade das sie zu einer spannenden Figur, weil ich noch nicht einschätzen kann, welche Rolle sie im weiteren Verlauf der Geschichte spielen wird.
Insgesamt haben die ersten Kapitel bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Die Mischung aus Märchen, Familiengeschichte, Geheimnis und düsterer Atmosphäre hat mich neugierig gemacht. Besonders die Parallelen zu den Märchenfilmen meiner Kindheit haben dafür gesorgt, dass ich mich sofort in der Geschichte wiedergefunden habe. Gleichzeitig wirft die Handlung bereits viele Fragen auf, sodass ich unbedingt weiterlesen möchte, um herauszufinden, was wirklich hinter den Todesfällen der Schwestern steckt.
Gleichzeitig wirkt die Geschichte deutlich dunkler als ein klassisches Märchen. Statt heimlicher nächtlicher Ausflüge stehen Tod, Trauer und Verlust im Mittelpunkt. Bereits zu Beginn wird die Schwester der Hauptfigur beerdigt, und nach und nach erfährt man, dass dies nicht der erste Todesfall in der Familie war. Die Vorstellung, dass von ursprünglich zwölf Schwestern nur noch acht übrig sind, erzeugt eine bedrückende Stimmung und lässt sofort die Frage entstehen, ob tatsächlich ein Fluch auf der Familie lastet oder ob hinter den Todesfällen etwas anderes steckt.
Besonders beeindruckt hat mich die Gestaltung der Inselwelt und ihrer Bräuche. Die Menschen betrachten sich als „Volk des Salzes“ und übergeben ihre Toten dem Meer. Diese Tradition wirkt fremd, aber gleichzeitig poetisch und passt hervorragend zur Atmosphäre der Geschichte. Das Meer ist dabei nicht nur eine Kulisse, sondern scheint fast eine eigene Rolle einzunehmen. Es ist Ursprung des Lebens, Ort der Bestattung und ständige Präsenz im Alltag der Figuren. Dadurch entsteht eine fast sagenhafte Welt, die sich deutlich von anderen Fantasygeschichten unterscheidet.
Die Ich-Erzählerin Annaleigh war mir schnell sympathisch. Obwohl sie trauert, hinterfragt sie vieles und nimmt die Ereignisse nicht einfach hin. Während andere von einem Fluch sprechen, denkt sie über mögliche Ursachen nach und stellt Fragen. Dadurch wirkt sie auf mich klug und aufmerksam. Besonders ihre Erinnerungen an die verstorbenen Schwestern zeigen, wie eng die Familie trotz aller Verluste miteinander verbunden war.
Auch die Beschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Die Familiengruft unter dem Meer, die Statuen der Verstorbenen, der Sturm über den Klippen und die düsteren Trauergewänder erzeugen starke Bilder im Kopf. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, einzelne Szenen wie aus einem Film vor mir zu sehen. Gerade diese bildhafte Sprache hat dazu beigetragen, dass ich mich schnell in die Geschichte hineinversetzen konnte.
Eine weitere interessante Figur ist die neue Stiefmutter Morella. Sie wirkt auf den ersten Blick freundlich und bemüht, passt aber noch nicht richtig in die Familie hinein. Ihre Entscheidung, während der Trauerfeier ihre Schwangerschaft bekannt zu geben, empfand ich als unpassend und etwas befremdlich. Gleichzeitig macht gerade das sie zu einer spannenden Figur, weil ich noch nicht einschätzen kann, welche Rolle sie im weiteren Verlauf der Geschichte spielen wird.
Insgesamt haben die ersten Kapitel bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Die Mischung aus Märchen, Familiengeschichte, Geheimnis und düsterer Atmosphäre hat mich neugierig gemacht. Besonders die Parallelen zu den Märchenfilmen meiner Kindheit haben dafür gesorgt, dass ich mich sofort in der Geschichte wiedergefunden habe. Gleichzeitig wirft die Handlung bereits viele Fragen auf, sodass ich unbedingt weiterlesen möchte, um herauszufinden, was wirklich hinter den Todesfällen der Schwestern steckt.