Zäher Anfang, sehr viel Gedanken und unnötiges Gelaber
Die Grundstimmung ist zu Beginn bedrückend, da bereits mehrere Frauen bzw. Töchter des Hauses gestorben sind. Der Vater der Töchter hat frisch geheiratet und erwartet sein 13. Kind, was eine Bedeutung haben könnte, mal sehen. Aussenstehende vermuten einen Fluch. Die Schwestern reagieren unterschiedlich, von traurig über sturköpfig bis emotional reifer. Die Stiefmutter wirkt jung und einfach nicht mit den Gegebenheiten vertraut, was die Tode betrifft wohl unschuldig. Der Vater fällt hingegen auf, weil er Trauer einfordert, die er selbst nicht liefert. Durch die vielen Gedanken und Gespräche der Schwestern wirkt es noch unangenehm zäh. Die Quallen auf dem Cover passen m. E. nicht, da die Religion sich um Salz dreht, nicht um Quallen. Dafür sind Farben und Schriftart schön.