Düster, märchenhaft und richtig atmosphärisch
„Ein Haus aus Salz und Tränen“ hat mich vor allem mit seiner Atmosphäre abgeholt. Schon das Setting mit dem alten Anwesen auf den Klippen, dem Meer, den Stürmen und den geheimnisvollen Nächten hatte genau diese schön düstere Märchenstimmung, die ich bei solchen Geschichten liebe. Dazu kommen die mysteriösen Todesfälle, geheime Bälle und natürlich die Frage, was eigentlich wirklich hinter allem steckt.
Annaleigh als Hauptfigur mochte ich sehr gerne. Sie ist sympathisch, neugierig und gibt sich nicht einfach mit den Erklärungen ihrer Familie zufrieden. Gerade ihre Zweifel daran, dass die Todesfälle ihrer Schwestern wirklich nur tragische Unfälle sind, haben die Geschichte für mich spannend gemacht. Auch das Zusammenspiel der Schwestern fand ich interessant, wobei ich zugeben muss: Bei zwölf Schwestern musste ich am Anfang schon das eine oder andere Mal überlegen, wer jetzt eigentlich wer ist.
Besonders gelungen fand ich die Mischung aus Märchen, Fantasy, Mystery und ein bisschen Gothic. Die Geschichte ist eine düstere Neuinterpretation von „Die zertanzten Schuhe“ und schafft es, daraus etwas Eigenständiges zu machen.
Ein paar Dinge haben mich allerdings davon abgehalten, die vollen fünf Sterne zu vergeben. Gerade im Mittelteil hatte die Geschichte für mich einige Längen und stellenweise hätte das Tempo etwas höher sein dürfen. Auch manche Wendungen waren nicht ganz so überraschend, wie ich gehofft hatte. Und obwohl die Atmosphäre schön unheimlich ist, hätte ich mir an manchen Stellen tatsächlich noch etwas mehr Gänsehaut gewünscht.
Insgesamt aber eine wirklich schöne, düstere Märchenfantasy mit tollem Setting, spannenden Geheimnissen und einer gelungenen Atmosphäre. Wer geheimnisvolle Anwesen, Familienflüche, Märchenadaptionen und eine Prise Gothic mag, sollte hier definitiv mal reinschauen.
Annaleigh als Hauptfigur mochte ich sehr gerne. Sie ist sympathisch, neugierig und gibt sich nicht einfach mit den Erklärungen ihrer Familie zufrieden. Gerade ihre Zweifel daran, dass die Todesfälle ihrer Schwestern wirklich nur tragische Unfälle sind, haben die Geschichte für mich spannend gemacht. Auch das Zusammenspiel der Schwestern fand ich interessant, wobei ich zugeben muss: Bei zwölf Schwestern musste ich am Anfang schon das eine oder andere Mal überlegen, wer jetzt eigentlich wer ist.
Besonders gelungen fand ich die Mischung aus Märchen, Fantasy, Mystery und ein bisschen Gothic. Die Geschichte ist eine düstere Neuinterpretation von „Die zertanzten Schuhe“ und schafft es, daraus etwas Eigenständiges zu machen.
Ein paar Dinge haben mich allerdings davon abgehalten, die vollen fünf Sterne zu vergeben. Gerade im Mittelteil hatte die Geschichte für mich einige Längen und stellenweise hätte das Tempo etwas höher sein dürfen. Auch manche Wendungen waren nicht ganz so überraschend, wie ich gehofft hatte. Und obwohl die Atmosphäre schön unheimlich ist, hätte ich mir an manchen Stellen tatsächlich noch etwas mehr Gänsehaut gewünscht.
Insgesamt aber eine wirklich schöne, düstere Märchenfantasy mit tollem Setting, spannenden Geheimnissen und einer gelungenen Atmosphäre. Wer geheimnisvolle Anwesen, Familienflüche, Märchenadaptionen und eine Prise Gothic mag, sollte hier definitiv mal reinschauen.