Düsteres Märchen-Retelling
An diesem Buch hat mich von Anfang an das Setting überzeugt. Das kleine Insel-Herzugtum ist mit vielen Boot-Szenen, den Fischern und dem Leuchtturm sehr anschaulich gestaltet. Die Verehrung des Meeresgott Pontus und den damit verbundenen religiösen Festen bzw. Ritualen haben meiner Meinung nach das ganze nur noch perfektioniert.
Es geht in der Geschichte um eine große Familie. Dementsprechend gibt es viele Charaktere. Ich persönlich liebe Geschichten mit vielen Nebenfiguren, aber für Menschen, die da schonmal durcheinander kommen, fehlt ein Figurenverzeichnis. Allerdings fiel es mir nicht schwer den Überblick zu behalten. Ich finde die Darstellung der vielen Figuren realistisch, obwohl manche deutlich besser ausgearbeit sind als andere. Dadurch wird eben deutlich, dass die Familie nur aus der Sicht von eine Figur gezeigt wird, die manchen Charakteren näher steht als anderen. Ich mochte Annaleigh als Protagonistin. Ich konnte ihre Emotionen und Gedanken sehr nahvollziehen. Von allen Figuren war sie mir tatsächlich auch am sympatischsten. Und deswegen finde ich sie auch richtig als die Hauptfigur und Erzählerin des Buchs ausgewählt.
Den Spannungsaufbau fand ich irgendwie seltsam. Es war irgendwie fesselnd. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Allerdings hatte ich bis zu den letzten 100 Seiten das Gefühl, mich immer noch auf den ersten Seiten zu befinden. Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist. Es hat mich einfach etwas irritiert.
Das Buch ist meiner Meinung nach ein gutes Märchen-Retelling. Aber man merkt auf jeden Fall, dass Erin A. Craig ihre eigene Geschichte aus dem Märchen, die zertanzten Schuhe, gemacht hat. Es wirkt eher wie eine Albtraum- bzw. Horror-Variante des Märchens. Deswegen ist meine Empfehlung, auf jeden Fall die Altersempfehlung für das Buch zu beachten, besonders weil es im Buch keine Trigger Warnungen gibt. Es wird zwar nicht sonderlich grafisch, sondern ist eher auf einer psychischen Ebene düster. Es geht viel um den Tod und den Verlust von Familienmitgliedern und, darum seiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr vertrauen zu können. Ich fand es gut geschrieben. Ich habe beim Lesen teilweise an meiner eigenen Wahrnehmung oder Erinnerung über Ereignisse in der Geschichte gezweifelt.
Zwischen den Kapiteln vergeht teilweise viel Zeit, was ich an einigen Stellen einfach schwierig nachzuvollziehen fand. Dabei kann es sich natürlich um eine Art Verfremdungseffekt handeln, um das Albtraum-Setting zu verdeutlichen. Mir persönlich hat es jedoch nicht gefallen.
Das Buchcover gefällt mir eigentlich gut und es passt auch gut zum Setting. Allerdings finde ich, dass die weiteren Gestaltungsmöglichkeiten nicht genutzt wurden. Für das Insel-Herzugtum hätte ich mir eine Karte gewünscht. Und eine Übersicht zu der Mythologie und den Gottheiten hätte ich schön gefunden.
Es ist auf jeden Fall ein gutes Buch, das sich zu lesen lohnt. Und ich freue mich auf den zweiten Teil bzw. die Sequel.
Es geht in der Geschichte um eine große Familie. Dementsprechend gibt es viele Charaktere. Ich persönlich liebe Geschichten mit vielen Nebenfiguren, aber für Menschen, die da schonmal durcheinander kommen, fehlt ein Figurenverzeichnis. Allerdings fiel es mir nicht schwer den Überblick zu behalten. Ich finde die Darstellung der vielen Figuren realistisch, obwohl manche deutlich besser ausgearbeit sind als andere. Dadurch wird eben deutlich, dass die Familie nur aus der Sicht von eine Figur gezeigt wird, die manchen Charakteren näher steht als anderen. Ich mochte Annaleigh als Protagonistin. Ich konnte ihre Emotionen und Gedanken sehr nahvollziehen. Von allen Figuren war sie mir tatsächlich auch am sympatischsten. Und deswegen finde ich sie auch richtig als die Hauptfigur und Erzählerin des Buchs ausgewählt.
Den Spannungsaufbau fand ich irgendwie seltsam. Es war irgendwie fesselnd. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Allerdings hatte ich bis zu den letzten 100 Seiten das Gefühl, mich immer noch auf den ersten Seiten zu befinden. Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist. Es hat mich einfach etwas irritiert.
Das Buch ist meiner Meinung nach ein gutes Märchen-Retelling. Aber man merkt auf jeden Fall, dass Erin A. Craig ihre eigene Geschichte aus dem Märchen, die zertanzten Schuhe, gemacht hat. Es wirkt eher wie eine Albtraum- bzw. Horror-Variante des Märchens. Deswegen ist meine Empfehlung, auf jeden Fall die Altersempfehlung für das Buch zu beachten, besonders weil es im Buch keine Trigger Warnungen gibt. Es wird zwar nicht sonderlich grafisch, sondern ist eher auf einer psychischen Ebene düster. Es geht viel um den Tod und den Verlust von Familienmitgliedern und, darum seiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr vertrauen zu können. Ich fand es gut geschrieben. Ich habe beim Lesen teilweise an meiner eigenen Wahrnehmung oder Erinnerung über Ereignisse in der Geschichte gezweifelt.
Zwischen den Kapiteln vergeht teilweise viel Zeit, was ich an einigen Stellen einfach schwierig nachzuvollziehen fand. Dabei kann es sich natürlich um eine Art Verfremdungseffekt handeln, um das Albtraum-Setting zu verdeutlichen. Mir persönlich hat es jedoch nicht gefallen.
Das Buchcover gefällt mir eigentlich gut und es passt auch gut zum Setting. Allerdings finde ich, dass die weiteren Gestaltungsmöglichkeiten nicht genutzt wurden. Für das Insel-Herzugtum hätte ich mir eine Karte gewünscht. Und eine Übersicht zu der Mythologie und den Gottheiten hätte ich schön gefunden.
Es ist auf jeden Fall ein gutes Buch, das sich zu lesen lohnt. Und ich freue mich auf den zweiten Teil bzw. die Sequel.