Ein wundervoll düsteres Märchen

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indyvansalem Avatar

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Ach, das war schön. Ein spannendes Märchen-Retelling von „Die zertanzten Schuhe“.

Ich hatte die Leseprobe angefangen und war irgendwann ganz erstaunt, als ich am Ende angekommen war, so vertieft war ich in die Geschichte. Ich war so neugierig darauf, wie es weitergeht, und habe mich riesig gefreut, als das Buch dann tatsächlich bei mir eingezogen ist.

Hier wird eine tragische, mysteriöse und düstere Familiengeschichte erzählt. Zwölf Schwestern wachsen mit dem Glauben auf, dass sie verflucht sind. Als mehrere Schwestern auf tragische Weise sterben, ist plötzlich nichts mehr, wie es einmal war. Aber ist das wirklich alles Realität?

Es hat richtig Spaß gemacht, dieses düstere Märchen zu erkunden. Ich mochte die Atmosphäre unglaublich gerne und fand die Wendungen spannend. Die Geschichte schwankt zwischen Trauer, Familienproblemen, geheimnisvollen Bällen, der Angst, dass eine der Schwestern die Nächste sein könnte, verborgenen Türen und Nächten, in denen irgendwann Realität und Albtraum miteinander verschwimmen, erschreckenden Momenten und der Hoffnung das diese Mädchen doch irgendwie zu retten sein müssen.

Auch wenn ich ein paar kleine Abzüge mache, weil mir der Schreibstil an manchen Stellen etwas zu jung war, hatte ich unglaublich viel Freude mit dem Buch. Allerdings ist es als Einstieg für junge Leser:innen die sich an düsteren Geschichten versuchen wollen, genau richtig.

Ich war außerdem überrascht, wie unheimlich manche Szenen waren. Bis zum Ende habe ich mitgefiebert und wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht.

Für alle, die düstere, geheimnisvolle Märchen mögen, ist das hier definitiv eine Empfehlung.

⭐️ 4,5/5