Feenschuhe, Geister, Portale und eine Insel, auf der irgendwann niemand mehr weiĂ, was real ist. đđ»
Meine Gedanken:
Manche Geschichten funktionieren fĂŒr mich einfach besser als Hörbuch.
Ein Haus aus Salz und TrĂ€nen war genau so eine. Ich habe ungefĂ€hr ein Viertel gelesen und bin dann auf das Hörbuch gewechselt. Beim Lesen war mir die Geschichte anfangs etwas zu langsam. Als Hörbuch hat mich das deutlich weniger gestört, weil die dĂŒstere AtmosphĂ€re und die ganze Stimmung viel stĂ€rker bei mir angekommen sind.
Und genau diese AtmosphĂ€re ist fĂŒr mich auch eine der gröĂten StĂ€rken des Buches.
Salz. Meer. Wind. Dunkle HÀuser. Geistererscheinungen. Feste, die zu schön wirken, um wahr zu sein.
Ich hatte diese Insel sehr schnell vor Augen.
Von Feenschuhen, Portalen und Göttern:
Ein Haus aus Salz und TrĂ€nen ist angelehnt an das Grimm-MĂ€rchen Die zertanzten Schuhe â und diese mĂ€rchenhaften Elemente haben fĂŒr mich richtig gut funktioniert.
Dazu kommen Götter, Geister und mysteriöse Portale, durch die die Schwestern in eine andere Welt voller Feste und rauschender BÀlle gelangen.
Gerade diese Mischung aus MĂ€rchen und Gothic-Fantasy mochte ich sehr.
Es fĂŒhlt sich gleichzeitig wunderschön und falsch an. Und genau das sorgt fĂŒr diese unterschwellige Gruselstimmung.
Annaleigh und ihre Schwestern:
Annaleigh mochte ich sehr gerne. Sie hĂ€lt sich mit ihrer Meinung nicht zurĂŒck, ist mutig und lĂ€sst sich von den mysteriösen TodesfĂ€llen in ihrer Familie nicht einfach abspeisen.
Ihre Schwestern blieben fĂŒr mich hingegen â bis auf das NesthĂ€kchen Verity â etwas blass. Ich hatte gerade am Anfang Schwierigkeiten, sie auseinanderzuhalten.
Allerdings muss ich auch sagen: FĂŒr die Geschichte selbst war das nicht unbedingt ein groĂes Problem. Nicht jede Schwester musste fĂŒr mich gleich viel Raum bekommen.
Annaleigh hingegen trÀgt die Handlung sehr gut. Sie hinterfragt. Sie ermittelt. Und sie will wissen, was wirklich passiert ist.
Gerade dieser Mystery-Anteil hat mir viel SpaĂ gemacht.
I â„ïž Cassian und Fisher:
Und dann sind da noch Cassian und Fisher.Die beiden haben es mir ebenfalls angetan. Der eine ist ein einziges Geheimnis. Der andere fĂŒhlt sich an wie ein Freund zum Pferdestehlen.
NatĂŒrlich fragt man sich irgendwann unweigerlich, ob einer von beiden etwas mit den TodesfĂ€llen zu tun haben könnte. Wobei ich persönlich relativ frĂŒh eine ziemlich klare Theorie hatte, wer wohl wirklich dahintersteckt. Trotzdem war der Weg dorthin spannend genug, dass ich weiterwissen wollte.
Und irgendwann war selbst ich mir nicht mehr ganz sicher, ob meine eigene Theorie wirklich stimmt.
Was ist real?
FĂŒr mich wurde die Geschichte immer dann am stĂ€rksten, wenn RealitĂ€t und Illusion ineinander verschwimmen.
Was ist wirklich passiert? Was sieht nur Annaleigh? Was ist Wahnsinn â und was Magie?
Ab einem gewissen Punkt konnte man sich auf kaum noch etwas verlassen. Und genau da hat mich die Geschichte richtig gepackt.
Die Geistererscheinungen, die Ermittlungen rund um die TodesfĂ€lle und die Frage, ob wirklich ein Fluch ĂŒber der Familie liegt, haben fĂŒr mich sehr gut funktioniert.
Ein bisschen weniger Ball hÀtte gereicht:
Ganz ohne LĂ€ngen kommt die Geschichte fĂŒr mich allerdings nicht aus. Hundert Seiten weniger hĂ€tten wahrscheinlich nicht geschadet. Gerade im Mittelteil verliert sich die Handlung fĂŒr meinen Geschmack etwas zu stark in den BĂ€llen, Kleidern und rauschenden Festen. NatĂŒrlich gehören diese Szenen zum MĂ€rchenmotiv der zertanzten Schuhe. Aber irgendwann hĂ€tte ich mir einfach wieder mehr Fokus auf die TodesfĂ€lle, den Fluch und Annaleighs Ermittlungen gewĂŒnscht.
Das Hörbuch hat mir hier wirklich geholfen, weil mich die AtmosphÀre trotzdem weitergetragen hat.
Wie klang die Geschichte?
Als Hörbuch hat Ein Haus aus Salz und TrĂ€nen fĂŒr mich deutlich besser funktioniert als beim Lesen.
Gerade die dĂŒstere, maritime Stimmung, die Geistererscheinungen und die langsam zunehmende Unsicherheit kamen beim Hören viel stĂ€rker bei mir an.
Ich hatte das GefĂŒhl, mich leichter auf die AtmosphĂ€re einlassen zu können und weniger ĂŒber das eher gemĂ€chliche Tempo nachzudenken.
FĂŒr mich war das definitiv eine Geschichte, die durchs Hören gewonnen hat.
Was bleibt?
Ein Haus aus Salz und TrÀnen hat mich vor allem mit seiner AtmosphÀre bekommen.
Eine Insel, die vom Meer und Salz lebt. Eine Familie, die immer mehr Schwestern verliert. Geister. Götter. Feenschuhe. Mysteriöse Portale.
Und die Frage, ob das, was Annaleigh sieht, wirklich real ist.
Die Geschichte hĂ€tte fĂŒr mich etwas gestrafft werden dĂŒrfen und einige der Schwestern blieben ziemlich blass.
Aber gerade die mĂ€rchenhaften Elemente, die Mystery-Ebene und das immer stĂ€rkere Verschwimmen von Wahnsinn, Illusion und RealitĂ€t haben fĂŒr mich richtig gut funktioniert.
DĂŒster, mĂ€rchenhaft und schön unheimlich.
Vier Eulen fĂŒr Salz, Geister, mĂ€rchenhafte Portale und eine Geschichte, bei der irgendwann selbst die RealitĂ€t ins Wanken gerĂ€t.* đđ»đ
Manche Geschichten funktionieren fĂŒr mich einfach besser als Hörbuch.
Ein Haus aus Salz und TrĂ€nen war genau so eine. Ich habe ungefĂ€hr ein Viertel gelesen und bin dann auf das Hörbuch gewechselt. Beim Lesen war mir die Geschichte anfangs etwas zu langsam. Als Hörbuch hat mich das deutlich weniger gestört, weil die dĂŒstere AtmosphĂ€re und die ganze Stimmung viel stĂ€rker bei mir angekommen sind.
Und genau diese AtmosphĂ€re ist fĂŒr mich auch eine der gröĂten StĂ€rken des Buches.
Salz. Meer. Wind. Dunkle HÀuser. Geistererscheinungen. Feste, die zu schön wirken, um wahr zu sein.
Ich hatte diese Insel sehr schnell vor Augen.
Von Feenschuhen, Portalen und Göttern:
Ein Haus aus Salz und TrĂ€nen ist angelehnt an das Grimm-MĂ€rchen Die zertanzten Schuhe â und diese mĂ€rchenhaften Elemente haben fĂŒr mich richtig gut funktioniert.
Dazu kommen Götter, Geister und mysteriöse Portale, durch die die Schwestern in eine andere Welt voller Feste und rauschender BÀlle gelangen.
Gerade diese Mischung aus MĂ€rchen und Gothic-Fantasy mochte ich sehr.
Es fĂŒhlt sich gleichzeitig wunderschön und falsch an. Und genau das sorgt fĂŒr diese unterschwellige Gruselstimmung.
Annaleigh und ihre Schwestern:
Annaleigh mochte ich sehr gerne. Sie hĂ€lt sich mit ihrer Meinung nicht zurĂŒck, ist mutig und lĂ€sst sich von den mysteriösen TodesfĂ€llen in ihrer Familie nicht einfach abspeisen.
Ihre Schwestern blieben fĂŒr mich hingegen â bis auf das NesthĂ€kchen Verity â etwas blass. Ich hatte gerade am Anfang Schwierigkeiten, sie auseinanderzuhalten.
Allerdings muss ich auch sagen: FĂŒr die Geschichte selbst war das nicht unbedingt ein groĂes Problem. Nicht jede Schwester musste fĂŒr mich gleich viel Raum bekommen.
Annaleigh hingegen trÀgt die Handlung sehr gut. Sie hinterfragt. Sie ermittelt. Und sie will wissen, was wirklich passiert ist.
Gerade dieser Mystery-Anteil hat mir viel SpaĂ gemacht.
I â„ïž Cassian und Fisher:
Und dann sind da noch Cassian und Fisher.Die beiden haben es mir ebenfalls angetan. Der eine ist ein einziges Geheimnis. Der andere fĂŒhlt sich an wie ein Freund zum Pferdestehlen.
NatĂŒrlich fragt man sich irgendwann unweigerlich, ob einer von beiden etwas mit den TodesfĂ€llen zu tun haben könnte. Wobei ich persönlich relativ frĂŒh eine ziemlich klare Theorie hatte, wer wohl wirklich dahintersteckt. Trotzdem war der Weg dorthin spannend genug, dass ich weiterwissen wollte.
Und irgendwann war selbst ich mir nicht mehr ganz sicher, ob meine eigene Theorie wirklich stimmt.
Was ist real?
FĂŒr mich wurde die Geschichte immer dann am stĂ€rksten, wenn RealitĂ€t und Illusion ineinander verschwimmen.
Was ist wirklich passiert? Was sieht nur Annaleigh? Was ist Wahnsinn â und was Magie?
Ab einem gewissen Punkt konnte man sich auf kaum noch etwas verlassen. Und genau da hat mich die Geschichte richtig gepackt.
Die Geistererscheinungen, die Ermittlungen rund um die TodesfĂ€lle und die Frage, ob wirklich ein Fluch ĂŒber der Familie liegt, haben fĂŒr mich sehr gut funktioniert.
Ein bisschen weniger Ball hÀtte gereicht:
Ganz ohne LĂ€ngen kommt die Geschichte fĂŒr mich allerdings nicht aus. Hundert Seiten weniger hĂ€tten wahrscheinlich nicht geschadet. Gerade im Mittelteil verliert sich die Handlung fĂŒr meinen Geschmack etwas zu stark in den BĂ€llen, Kleidern und rauschenden Festen. NatĂŒrlich gehören diese Szenen zum MĂ€rchenmotiv der zertanzten Schuhe. Aber irgendwann hĂ€tte ich mir einfach wieder mehr Fokus auf die TodesfĂ€lle, den Fluch und Annaleighs Ermittlungen gewĂŒnscht.
Das Hörbuch hat mir hier wirklich geholfen, weil mich die AtmosphÀre trotzdem weitergetragen hat.
Wie klang die Geschichte?
Als Hörbuch hat Ein Haus aus Salz und TrĂ€nen fĂŒr mich deutlich besser funktioniert als beim Lesen.
Gerade die dĂŒstere, maritime Stimmung, die Geistererscheinungen und die langsam zunehmende Unsicherheit kamen beim Hören viel stĂ€rker bei mir an.
Ich hatte das GefĂŒhl, mich leichter auf die AtmosphĂ€re einlassen zu können und weniger ĂŒber das eher gemĂ€chliche Tempo nachzudenken.
FĂŒr mich war das definitiv eine Geschichte, die durchs Hören gewonnen hat.
Was bleibt?
Ein Haus aus Salz und TrÀnen hat mich vor allem mit seiner AtmosphÀre bekommen.
Eine Insel, die vom Meer und Salz lebt. Eine Familie, die immer mehr Schwestern verliert. Geister. Götter. Feenschuhe. Mysteriöse Portale.
Und die Frage, ob das, was Annaleigh sieht, wirklich real ist.
Die Geschichte hĂ€tte fĂŒr mich etwas gestrafft werden dĂŒrfen und einige der Schwestern blieben ziemlich blass.
Aber gerade die mĂ€rchenhaften Elemente, die Mystery-Ebene und das immer stĂ€rkere Verschwimmen von Wahnsinn, Illusion und RealitĂ€t haben fĂŒr mich richtig gut funktioniert.
DĂŒster, mĂ€rchenhaft und schön unheimlich.
Vier Eulen fĂŒr Salz, Geister, mĂ€rchenhafte Portale und eine Geschichte, bei der irgendwann selbst die RealitĂ€t ins Wanken gerĂ€t.* đđ»đ