Leider etwas enttäuschend...
In dem Buch "Ein Haus aus Salz und Tränen" von Erin A. Craig geht es um Annaleigh und ihre Familie, die in einem alten Haus am Meer leben und von mehreren tragischen Ereignissen erschüttert wurden. Nachdem nun eine weitere ihrer Schwestern unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen ist, geht die Protagonistin den mystischen Geschehnissen auf den Grund und stößt bald auf das ein oder andere Geheimnis, das vielleicht lieber nicht hätte ans Licht kommen sollen...
Durch das Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und es passt auch wirklich hervorragend zur Geschichte. Die leuchtenden Quallen wirken sehr mystisch, leicht düster, aber gleichzeitig poetisch. „Geheimnisvoll“ ist das erste Wort, was mir dazu eingefallen ist, was sich, denke ich, auch gut in der Geschichte selbst widerspiegelt.
Erin Craigs Schreibstil ist sehr intensiv und bildhaft. Man fühlt sich den Charakteren sehr verbunden und wird sofort in das Haus sowie die Geschichte hineingezogen. Die Spannung wird langsam aufgebaut. Zwar gibt es keine direkten Hinweise, aber unterschwellig entsteht dennoch von Anfang an ein komisches Gefühl.
Leider konnte sich der Spannungsbogen nicht lange aufrechterhalten und der Schreibstil hat mich dann doch nicht lange in den Bann gezogen. Es wurde viel beschrieben, aber eine richtige Welt hat sich vor meinen Augen bedauerlicherweise das gesamte Buch über nicht aufgebaut. Vielleicht lag es doch am Schreibstil oder einfach am Inhalt der Geschichte, aber für mich hat sich das Buch nach den ersten Kapiteln gezogen wie Kaugummi.
Die Figuren wirken größtenteils authentisch (wobei ich mit Annaleighs Stiefmutter nicht warm geworden bin) und ihre Gefühle werden nachvollziehbar dargestellt. Auch hier fehlt mir aber das gewisse Etwas und es hat mich gestört, dass die Charaktere teilweise so "jung" (naiv, manchmal unverständlich) gehandelt haben. Besonders die familiären Beziehungen und Spannungen haben mir dann aber wieder gut gefallen. Dadurch konnte ich die Beweggründe der Charaktere meistens gut verstehen.
Interessant fand ich vor allem die düstere Stimmung des Buches und die Verbindung von Fantasy, Märchen und Mystery. Ich mag es, wenn die Grenzen zwischen Realität und fiktivem Geschehen verschwimmen. Die Autorin schafft hier eine besondere Atmosphäre, die (zumindest anfangs) neugierig macht und dazu einlädt, die Geheimnisse der Geschichte zu entdecken.
Allerdings war das Ende für mich recht vorhersehbar, weshalb die Auflösung nicht die erhoffte Überraschung bot.
Insgesamt ist "Ein Haus aus Salz und Tränen" ein atmosphärischer Fantasyroman mit einer netten Grundidee. Meinen Geschmack hat es nicht ganz getroffen, aber ich denke, wenn man etwas jünger ist (YA) und Mystery mag, ist das Buch genau das Richtige!
Durch das Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und es passt auch wirklich hervorragend zur Geschichte. Die leuchtenden Quallen wirken sehr mystisch, leicht düster, aber gleichzeitig poetisch. „Geheimnisvoll“ ist das erste Wort, was mir dazu eingefallen ist, was sich, denke ich, auch gut in der Geschichte selbst widerspiegelt.
Erin Craigs Schreibstil ist sehr intensiv und bildhaft. Man fühlt sich den Charakteren sehr verbunden und wird sofort in das Haus sowie die Geschichte hineingezogen. Die Spannung wird langsam aufgebaut. Zwar gibt es keine direkten Hinweise, aber unterschwellig entsteht dennoch von Anfang an ein komisches Gefühl.
Leider konnte sich der Spannungsbogen nicht lange aufrechterhalten und der Schreibstil hat mich dann doch nicht lange in den Bann gezogen. Es wurde viel beschrieben, aber eine richtige Welt hat sich vor meinen Augen bedauerlicherweise das gesamte Buch über nicht aufgebaut. Vielleicht lag es doch am Schreibstil oder einfach am Inhalt der Geschichte, aber für mich hat sich das Buch nach den ersten Kapiteln gezogen wie Kaugummi.
Die Figuren wirken größtenteils authentisch (wobei ich mit Annaleighs Stiefmutter nicht warm geworden bin) und ihre Gefühle werden nachvollziehbar dargestellt. Auch hier fehlt mir aber das gewisse Etwas und es hat mich gestört, dass die Charaktere teilweise so "jung" (naiv, manchmal unverständlich) gehandelt haben. Besonders die familiären Beziehungen und Spannungen haben mir dann aber wieder gut gefallen. Dadurch konnte ich die Beweggründe der Charaktere meistens gut verstehen.
Interessant fand ich vor allem die düstere Stimmung des Buches und die Verbindung von Fantasy, Märchen und Mystery. Ich mag es, wenn die Grenzen zwischen Realität und fiktivem Geschehen verschwimmen. Die Autorin schafft hier eine besondere Atmosphäre, die (zumindest anfangs) neugierig macht und dazu einlädt, die Geheimnisse der Geschichte zu entdecken.
Allerdings war das Ende für mich recht vorhersehbar, weshalb die Auflösung nicht die erhoffte Überraschung bot.
Insgesamt ist "Ein Haus aus Salz und Tränen" ein atmosphärischer Fantasyroman mit einer netten Grundidee. Meinen Geschmack hat es nicht ganz getroffen, aber ich denke, wenn man etwas jünger ist (YA) und Mystery mag, ist das Buch genau das Richtige!