Märchenhaft und düster

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
ninaveronika Avatar

Von

In „Ein Haus aus Salz und Tränen“, von Erin A. Craig, erschüttert eine Reihe rätselhafter Todesfälle die Familie Thaumas und fordert das Leben mehrerer Schwestern. Annaleigh, eine der wenigen Überlebenden, beginnt den geheimnisvollen Umständen hinter dem Tod ihrer Schwester Eulalie nachzugehen, um das düstere Geheimnis ihrer Familie zu lüften. Als Gerüchte um einen möglichen Fluch laut werden und Annaleigh von schrecklichen Albträumen geplagt wird, beginnen Realität und Illusion zu verschwimmen.
Wenn man düstere Geschichten mag, die gleichzeitig märchenhaft und gruselig sind, ist man bei diesem Buch genau richtig. Durchgehend herrscht eine intensive, schaurige Stimmung und auch die verschiedenen Kulissen passen zu dieser Atmosphäre. Wenn man keinen Spice in Büchern mag, dann ist man hier ebenfalls gut aufgehoben. Es gibt zwar eine Liebesgeschichte, diese kommt aber ohne explizite Szenen aus.
Mir hat „Ein Haus aus Salz und Tränen“ richtig gut gefallen, auch wenn ich das Ende und die Auflösung ein kleines bisschen zu rund fand. Hier hätte ich mir etwas mehr von der restlichen Stimmung des Buches gewünscht. Ich finde die Geschichte eignet sich perfekt um sie während Halloween bzw. im Herbst zu lesen, wenn es draußen kühl und stürmisch ist. Für mich war es definitiv ein Highlight, von dem ich glaube, dass es einigen gefallen könnte.