Meinen Geschmack hat´s leider nicht getroffen
Zunächst muss ich vielleicht kurz erwähnen, dass „Ein Haus aus Salz und Tränen“ mein erstes düsteres Märchen retelling war und somit vermutlich einfach das Genre generell nicht so meins ist. Denn den Schreibstil finde ich sehr gut und das Buch ist insgesamt sehr flüssig zu lesen. Generell fande ich auch die Idee gut, das Märchen der 12 tanzenden Prinzessinnen in einen Fantasy Kontext mit spannenden/gruseligen Elementen umzuschreiben, allerdings war es mir teilweise einfach etwas zu düster und verworren. Die Protagonistin Annaleigh wirkt recht sympathisch und am Anfang habe ich definitiv noch mit ihr mitgefiebert und mich gefragt, wer oder was hinter den Todesfällen steckt. Allerdings wurde mir die Story ab circa der Hälfte etwas zu viel und ich bin kaum noch dazu gekommen weiter zu lesen, da ich irgendwie nicht mehr so in die Geschichte abtauchen konnte/wollte. Wer allerdings eine düstere Märchenadaption sucht und nicht vor leichten Horror Elementen gepaart mit Mystery zurückschreckt, hat mit diesem Roman definitiv eine spannende und toll geschrieben Story gefunden.