Spannend, märchenhaft und atmosphärisch

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waswirhaltsomachen Avatar

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"Ein Haus aus Salz und Tränen" von Erin A. Craig hat mich wirklich überrascht. Ich habe mit einer ganz anderen Art von Geschichte gerechnet, aber die Überraschung war durchaus positiv.
Es ist eine märchenhafte Geschichte, die sich um Göttergeschichten, wunderbare Bälle und eine Familiengeschichte dreht.
Annaleigh verliert eine geliebte Person nach der anderen, die Welt glaubt, die Familie Thaumas sei verflucht. Deshalb finden Annaleigh und ihre sieben Schwestern auch keine interessierten Junggesellen, die sie zum Tanz auffordern. Sie sehnen sich nach durchtanzte Nächte und festliche Bälle.
Eine von ihnen wird jemanden kennenlernen, aber nichts ist so, wie es scheint.
Annaleigh als erzählende Figur hat Zweifel an dem Unfall ihrer Schwester. Sie glaubt nicht an einen natürlichen Tod. Und so entwickelt sich die Geschichte in einen spannenden Krimi. Ich habe beim Lesen förmlich mit gefiebert und gerätselt, wer der Mörder sein könnte. Mein Verdacht wechselte alle paar Seiten hin und her. Mit dem Plot habe ich nicht gerechnet!
Dieses Buch vereint einige Genres - mal befindet man sich in einem Krimi, dann in einer Romance, dann in einer Geister-Gruselgeschichte und einer komplexen Familiensaga.
Der Erzählstil ist flüssig und atmosphärisch, ich konnte die reale Welt um mich herum ausblenden und mich gedanklich auf die düsteren, herbstlichen Salzinseln katapultieren. So schnell habe ich schon lange kein Buch mehr durchgelesen. Ich freue mich bereits jetzt auf Band 2 dieser Neuauflage. Ich empfehle dieses Buch allen Menschen, die gerne Fantasy ohne Spice lesen, die spannende, atmosphärische Geschichten, Geister und Märchen mögen. Dieses Buch ist auch schon für jüngere Leser*innen ab etwa 14 Jahren geeignet.