Zwölf Schwestern, ein Fluch, viele Mysterien.

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stormlight Avatar

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Annaleigh hatte zwölf Schwestern, von denen vier bereits gestorben sind, genauso wie ihre Mutter. Da jeder Tod nach Tradition ein Jahr Trauerzeit erfordert, haben die Mädchen wenig Spaß haben können. Als der Vater nach dem Tod der vierten Schwester aber entscheidet, dass sie genug getrauert haben, veranstalten sie einen Ball, in der Hoffnung sich zu verlieben. Auf den Inseln, auf denen sie leben wird sich jedoch herumgesprochen, dass auf der Familie ein Fluch liegt und keine der Mädchen wird zum Tanzen aufgefordert. Nach diesem Rückschlag finden sie eine magische Tür, die die Mädchen in ferne Länder bringt, wo sie auf prunkvollen Bällen ihre Schuhe durchtanzen. Zwischendrin lernt Annaleigh einen jungen Mann kennen, welcher nicht viel von sich erzählt. Kann sie ihm trauen? Oder ist er ihr Verderben?

Am Anfang des Buches findet die Beerdigung der vierten Schwester an, wodurch die Stimmung eher traurig ist. Man wird in den Alltag eingeführt und erfährt etwas über die einzelnen Charaktere. Zur Mitte des Buchs verbessert sich die Stimmung und man könnte an manchen Stellen sogar denken, es wäre alles gut. Wären da nicht immer kleine Anzeichen, dass es nicht so wäre. Gegen Ende hat das Buch eine düstere und unerwartete Änderung genommen, wie ich es noch nie gelesen habe.
Dieses Buch ist kein Fantasy im klassischen Sinne. Wir haben Fantasy Aspekte mit dabei, aber dazu kommt noch ein Krimi-Anteil und ich würde fast schon etwas Horror-Anteil sagen. Eine sehr Interessante Kombination, die das Herz zum Rasen bringt. Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen, da es mich nicht losgelassen hat, nachdem man erstmal reingekommen ist.

Kommen wir zu Annaleigh. Sie ist schlau, einfühlsam und mutig. Sie will immer nur das Beste für ihre Schwestern und ihre Familie. Zu Ihrer Charakterentwicklung kann ich gar nicht so viel sagen. Natürlich wächst sie an den Sachen, die ihr passieren, aber es ist nicht so, dass sie am Anfang total schüchtern und am Ende sehr mutig war. Es hat aber sehr Spaß gemacht sie auf dem Abschnitt ihres Lebens zu begleiten.

Insgesamt war es ein sehr spannendes und gruseliges Buch. Es ist was anderes, als ich normalerweise lese, aber es hat mir sehr gefallen und mich nicht losgelassen.