Von Selbstfindung und Erwachsenwerden

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bookfriend135 Avatar

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Übersetzt aus dem Englischen von Ute Brammertz und Carola Fischer.
Pip ist mit 16 Jahren schwanger geworden und wohnt mit ihrer jetzt 16-järigen Tochter Bella immer noch bei ihren Eltern. Die Erziehung haben hauptsächlich ihre Eltern übernommen und Pips Leben ist auch sehr fremdbestimmt. Sie macht sich selbst klein, so wie ihre filigranen Origami-Kunstwerke, die sie in einer Schublade versteckt. Dann lernt sie den Astronomen Io kennen und bekommt durch ihn einen anderen Blickwinkel auf das Leben.
Diese Familiengeschichte nimmt nur langsam an Fahrt auf und ist generell sehr ruhig erzählt. Es geht um Erkenntnis und Befreiung einer jungen Frau aus einer familiäre Abhängigkeit in der sie bevormundet und unterdrückt wird. Cecelia Aherns Schreibtil ist flüssig und gut lesbar und die Covergestaltung ist sehr passend gewählt. Insgesamt plätschert die Geschichte so dahin und war doch recht vorhersehbar. Pips Verhalten war für mich oft nicht nachvollziehbar. Sie macht während der Geschichte zwar eine glaubhafte Verwandlung durch und zeigt, dass es nie zu spät ist erwachsen zu werden und eigene Träume zu verfolgen, aber das alles passiert doch sehr spät im Bezug auf die Gesamtsituation. 3,5 Sterne