Suche nach sich selbst

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mel3003 Avatar

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In Cecelia Aherns neuem Roman steht Pip im Mittelpunkt, die bereits als Jugendliche Mutter wurde. Für ihre Eltern ist dieses Ereignis bis heute eine Schande. Sie bevormunden Pip in nahezu allen Lebensbereichen und Bella wächst weniger als Pips Tochter denn als ihre Schwester auf. Bellas Vater Jamie wird von seinen eigenen Eltern fortgeschickt und aus dem Leben gedrängt.

Pips Gefühle finden Ausdruck in kleinen Origami-Kunstwerken – selbst diese muss sie vor ihrer Familie geheim halten.

Von den ersten Seiten an hat mich Pips Geschichte tief berührt. Ich habe das gesamte Buch mitgefiebert, in der Hoffnung, dass es ihr gelingt, sich von ihren Eltern zu lösen. Schritt für Schritt beginnt Pip, ihren eigenen Weg zu finden. Unterstützung erfährt sie dabei von Io, einem Astronom aus der örtlichen Sternwarte.

Der Roman ist stellenweise bedrückend, zugleich aber sehr bewegend. Er zeigt eindrucksvoll, dass Mut der Schlüssel sein kann, um Veränderungen im eigenen Leben zu wagen.

Ein wunderbarer Roman über die Suche nach sich selbst.