Ein poetisches Abenteuer über Mut und Zugehörigkeit

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Schon das Cover von Ein Hund namens Katze von Tomi Kontio, liebevoll illustriert von Elina Warsta, wirkt warm, verspielt und einladend. Die Illustration strahlt eine besondere Ruhe aus und macht neugierig auf die Geschichte hinter diesem ungewöhnlichen Titel.
Der Schreibstil in der Leseprobe ist poetisch und gleichzeitig leicht verständlich. Mit wenigen, aber eindrucksvollen Worten schafft es der Autor, große Gefühle wie Einsamkeit, Sehnsucht und Hoffnung kindgerecht zu vermitteln. Besonders berührend finde ich die Idee, dass der kleine Hund von seiner Mutter „Katze“ genannt wird, weil Katzen als unabhängig gelten – während er sich selbst ganz anders fühlt. Dieses Spannungsfeld zwischen Erwartung und eigenem Empfinden ist sehr feinfühlig dargestellt.
Die Begegnung mit dem Mann namens Marder verspricht eine spannende und warmherzige Entwicklung. Ich erwarte eine Geschichte über Freundschaft, Identität und darüber, seinen eigenen Platz im Leben zu finden. Genau solche Geschichten bleiben lange im Herzen.
Meine Kinder mochten die Leseprobe ebenfalls sehr. Sie fanden den Namen „Hund namens Katze“ lustig und waren sofort neugierig, warum er so heißt. Besonders schön fanden sie die gefühlvolle, aber dennoch kindgerechte Sprache. Sie möchten unbedingt wissen, ob der kleine Hund einen Freund findet und glücklich wird – deshalb würden wir das Buch sehr gerne weiterlesen.