Leise, humorvoll und tiefgründig – eine besondere Geschichte!

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scoobydoo85 Avatar

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Mein Leseeindruck zur Leseprobe von Ein Hund namens Katze ist sehr berührend. Schon auf den ersten Seiten spürt man, dass die Geschichte etwas Besonderes ist. Die Idee, dass ein kleiner Hund von seiner Mutter „Katze“ genannt wird, weil Katzen als unabhängig und stark gelten, wirkt zunächst fast humorvoll – gleichzeitig steckt darin aber sofort eine leise Melancholie. Der Welpe versucht diesem Namen gerecht zu werden, fühlt sich innerlich aber eher einsam und verloren. Das macht die Figur sehr nahbar.
Die Sprache in der Leseprobe wirkt ruhig und poetisch, fast wie ein modernes Märchen. Man merkt schnell, dass hier nicht nur eine einfache Tiergeschichte erzählt wird, sondern eine Geschichte über Identität, darüber, wer man ist und wer man vielleicht gerne wäre. Besonders der Moment, in dem der Hund dem Mann namens Marder begegnet, fühlt sich wie ein wichtiger Wendepunkt an und macht neugierig darauf, wie sich diese Beziehung weiterentwickelt.
Mir gefällt auch, dass die Geschichte gleichzeitig zart und humorvoll wirkt. Es gibt stille, nachdenkliche Momente, aber auch kleine Situationen, die ein Lächeln hervorrufen. Dadurch wirkt das Buch so, als könne es sowohl Kinder als auch Erwachsene ansprechen. Genau das macht für mich den Reiz dieser Reihe aus.
Insgesamt hinterlässt die Leseprobe den Eindruck eines warmherzigen, etwas ungewöhnlichen Buches, das große Themen wie Freundschaft, Mut und das Gefühl dazuzugehören auf eine sanfte und ehrliche Weise erzählt. Man bekommt Lust, weiterzulesen und den Hund namens Katze auf seinem Weg zu begleiten.