Unabhängigkeit oder Einsamkeit?
„Ich heiße Katze, aber ich bin ein Hund.“
Dieser Einstieg hat mich sofort gehabt. So schlicht – und doch steckt da schon alles drin: Anderssein, Identität, vielleicht auch ein kleines Fragezeichen hinter dem eigenen Platz in der Welt.
In der Leseprobe lerne ich Katze als Mischling kennen – Border Collie und Finnischer Lapphund. Der Vater ist mehr Legende als Realität, ein rastloser Abenteurer, der schon vor der Geburt verschwindet. Diese Beschreibung mit arktischem Blut und Nordlichtern hat bei mir sofort Bilder im Kopf ausgelöst – wild, frei, aber auch fern.
Was mich wirklich berührt hat, ist die Szene mit der Mutter. Sie nennt ihn „Katze“, weil Katzen unabhängig sind – und sagt ihm, er brauche Unabhängigkeit, weil sie ihn verlassen muss. Für mich kippt hier alles. Unabhängigkeit klingt stark, fühlt sich für ihn aber wie Einsamkeit an. Dieser Moment ist ruhig erzählt, fast nüchtern – und genau das macht ihn so intensiv.
Als Katze versucht, mit den Tieren im Wald Kontakt aufzunehmen, und alle sich abwenden, hatte ich richtig Mitleid. Dieses Bild vom „einsamsten Hund der Welt“ bleibt hängen. Und dann der Sprung nach Helsinki – fast zufällig, schlafend auf einem Lastwagen. Das wirkt wie ein stiller Neuanfang.
Mein persönlicher Eindruck: melancholisch, sanft und sehr feinfühlig. Die Leseprobe fühlt sich leise an, aber sie hallt nach. Ich möchte wissen, ob Katze in der Stadt endlich mehr findet als bloße Unabhängigkeit.
Dieser Einstieg hat mich sofort gehabt. So schlicht – und doch steckt da schon alles drin: Anderssein, Identität, vielleicht auch ein kleines Fragezeichen hinter dem eigenen Platz in der Welt.
In der Leseprobe lerne ich Katze als Mischling kennen – Border Collie und Finnischer Lapphund. Der Vater ist mehr Legende als Realität, ein rastloser Abenteurer, der schon vor der Geburt verschwindet. Diese Beschreibung mit arktischem Blut und Nordlichtern hat bei mir sofort Bilder im Kopf ausgelöst – wild, frei, aber auch fern.
Was mich wirklich berührt hat, ist die Szene mit der Mutter. Sie nennt ihn „Katze“, weil Katzen unabhängig sind – und sagt ihm, er brauche Unabhängigkeit, weil sie ihn verlassen muss. Für mich kippt hier alles. Unabhängigkeit klingt stark, fühlt sich für ihn aber wie Einsamkeit an. Dieser Moment ist ruhig erzählt, fast nüchtern – und genau das macht ihn so intensiv.
Als Katze versucht, mit den Tieren im Wald Kontakt aufzunehmen, und alle sich abwenden, hatte ich richtig Mitleid. Dieses Bild vom „einsamsten Hund der Welt“ bleibt hängen. Und dann der Sprung nach Helsinki – fast zufällig, schlafend auf einem Lastwagen. Das wirkt wie ein stiller Neuanfang.
Mein persönlicher Eindruck: melancholisch, sanft und sehr feinfühlig. Die Leseprobe fühlt sich leise an, aber sie hallt nach. Ich möchte wissen, ob Katze in der Stadt endlich mehr findet als bloße Unabhängigkeit.