besondere Freundschaft

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kuddel Avatar

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Die Rezension zu diesem Buch fällt schwer. Die Geschichte und auch die Illustration sind wunderschön. Als Erwachsene habe ich meine Freude an dem Buch, doch mit den Kindern habe ich es noch nicht gelesen. Meine Lesekinder habe ich zu kurz für so eine inhaltsschwere Geschichte. Der Verlag empfiehlt das Buch ab 6 Jahren, ich bin mir nicht sicher, ob das nicht zu jung ist.

Der Hund namens Katze hat eine tragische Geschichte. Er ist einsam und wünscht sich Freunde, doch er erfährt nur Ablehnung. Er flüchtet sich in die Stadt. Hier ist es auch schwierig, aber er trifft irgendwann auf den Obdachlosen namens Marder. Der alte Mann und Katze werden Freunde. Fortan gehen sie gemeinsam durch ein Leben, das Obdachlose führen. Sie sammeln Flaschen und singen und tanzen für Geld. Die Kinder der Stadt schauen gerne zu und freuen sich über den Hund.

Die Illustrationen passen sehr gut zu der Geschichte, die zwar in weiten Teilen realistisch, aber doch sehr belastend ist. Ob Kinder tatsächlich alleine zu einem Obdachlosen gehen, um mit ihm über seinen Hund sprechen ...
Die Werte Freundschaft, Mut und Identität werden gut verarbeitet.
Ein berührende Geschichte, die ich Kindern nicht alleine an die Hand geben würde und eher älteren Kindern empfehlen würde. Das Buch ist der Auftakt zu einer Reihe, kann jedoch problemlos für sich alleine stehen.