Ein Herzensbuch zum Staunen und Nachdenken

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barbaram Avatar

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Das Kinderbuch „Ein Hund namens Katze“ von Toni Konto, liebevoll illustriert von Elina Warsta, gehört für mich zu den schönsten Kinderbüchern, die ich seit langem gelesen habe. Ich bin wirklich tief beeindruckt von der besonderen Geschichte, dem poetischen Schreibstil und den wunderwunderschönen Illustrationen.
In der Geschichte geht es um einen Hund, der auf ungewöhnliche Weise seinen eigenen Weg sucht und dabei Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Freundschaft aufwirft. Es ist eine leise, feinsinnige Erzählung, die viel Raum für eigene Gedanken lässt und gleichzeitig sehr berührt.
Der Schreibstil von Toni Konto ist dabei fast schon poetisch, ruhig, einfühlsam und voller kleiner, bedeutungsvoller Momente. Die Illustrationen von Elina Warsta sind einfach bezaubernd: detailreich, stimmungsvoll und mit ganz viel Gefühl gestaltet. Auf jeder Seite gibt es Neues zu entdecken, sodass man immer wieder länger verweilt und sich in den Bildern verlieren kann.
Mich hat dieses Buch nicht nur beim Lesen bewegt, sondern auch danach noch lange beschäftigt. Es regt zum Nachdenken an, lädt aber genauso dazu ein, mit Kindern ins Gespräch zu kommen, gemeinsam zu erzählen und sogar ein wenig zu philosophieren.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, das Buch auch in der Grundschule zu lesen und anschließend gemeinsam darüber zu sprechen. Es bietet so viele Anknüpfungspunkte für Gespräche über Gefühle, Anderssein und das eigene Ich.
Für mich ist „Ein Hund namens Katze“ ein echtes Herzensbuch, das ich so sehr weiterempfehle und zwar nicht nur für Kinder, sondern ebenso für Erwachsene.