Poetisch, berührend und wunderschön illustriert
Ein Hund namens Katze erzählt die Geschichte eines kleinen Welpen, dem seine Mutter den ungewöhnlichen Namen „Katze“ gibt. Für sie steht der Name für Unabhängigkeit und Selbstständigkeit – Eigenschaften, die Katzen oft zugeschrieben werden. Doch der Hund namens Katze fühlt sich alles andere als frei. Stattdessen ist er vor allem eines: einsam.
Erst als er dem Menschen Marder begegnet, verändert sich sein Leben. Durch diese Begegnung erfährt er, was Freundschaft wirklich bedeutet. Die Geschichte greift dabei auch Themen wie Ausgrenzung, Zugehörigkeit und unerwartete Verbindungen auf.
Die Erzählweise ist sehr poetisch und stellenweise melancholisch, gleichzeitig aber warm und hoffnungsvoll. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass die Geschichte gleichzeitig „zum Heulen traurig und zum Heulen schön“ ist. Gerade diese Mischung macht das Buch so besonders.
Auch die Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Das Cover ist wunderschön und zeigt den Hund namens Katze und Herrn Marder in einer sehr innigen Szene. Das Buch ist hochwertig verarbeitet und mit liebevollen, stimmungsvollen Illustrationen versehen, die die Geschichte wunderbar begleiten.
Obwohl es sich um ein Kinderbuch handelt, steckt sehr viel Tiefe darin. Die Geschichte berührt große Themen wie Identität, Mut und Freundschaft auf eine Weise, die nicht nur Kinder anspricht. Auch mich als Erwachsene hat sie sehr bewegt.
Fazit:
Eine berührende und poetische Geschichte über Freundschaft, Einsamkeit und Mut, die lange nachhallt und absolut lesenswert ist.