Traurig, schön, bittersüß, humorvoll, berührend und wunderbar illustriert
**Meine Inhaltsangabe:**
Ein kleiner Hund überlebt als einziger in seinem Wurf und erhält von seiner Mama den Namen Katze. Denn Katzen sind unabhängig und das wünscht sie sich für ihren Sohn, weil der nun allein durchs Leben gehen muss. Sie gibt ihm auch noch auf den Weg, niemandem zu trauen. Aber Katze fühlt sich gar nicht unabhängig, sondern einsam. Und wenn er keinem trauen darf, wird das wohl auch so bleiben. Eines Tages gelangt er in die große Stadt, doch auch dort bleibt er einsam, die anderen (Rasse-)Hunde schimpfen ihn einen räudigen Köter. Doch dann trifft er auf den alten Mann Marder. Der lebt auf der Straße, ist schmutzig und stinkt und trinkt. Dennoch fühlt Katze sich zu ihm hingezogen. Und Marder zeigt Katze was es heißt, anderen zu trauen.
Erster Satz: »Ich heiße Katze, aber ich bin ein Hund.«
**Mein Eindruck:**
Mein Mann hat die ersten ein, zwei Seiten gelesen und meinte dann, das wäre viel zu traurig, er könne das jetzt nicht lesen. Und ja, ich kann ihn verstehen. Das ist kein kunterbuntes, fröhliches Kinderbuch, sondern ein modernes, finnisches Märchen, teils poetisch, teils lustig, dann wieder tieftraurig und nachdenklich machend. Dennoch lohnt es sich, dranzubleiben und das Buch zu lesen. Denn es geht um nichts weniger, als um Vertrauen, Akzeptanz, Toleranz, um das Ablegen von Vorurteilen, das Finden der eigenen Identität, um Selbstbewusstsein, Freundschaft, Glück und Liebe. Nicht mehr, nicht weniger. Ganz schön viel für ein Kinderbuch und ich bin auch nicht wirklich bei der Altersempfehlung des Verlags. Letztlich müssen Eltern aber natürlich selber wissen, ab wann sie ihrem Kind das Buch zum Lesen geben möchten. Auf jeden Fall sollte es danach bzw. währenddessen aber thematisiert, besprochen werden. Es einem Kind hinzulegen und fertig ist hier der absolut falsche Weg. Lässt man sich darauf ein, bekommt man ein wichtiges Buch mit wunderbaren Werten, das zum Denken anregt und den Horizont erweitert. Das Leben ist nunmal nicht immer rosarot und schön, sondern hat auch seine dunkleren Seiten. Was du daraus machst, ist das Entscheidende. Ich mag den Schreibstil, der zwischen Poesie und Humor wunderbar ausbalanciert ist und die Illustrationen sind der Knaller! Da gibt es so viel zu entdecken. Für mich ein kleiner Schatz und einfach nur schön! 5/5 Sterne. Ich hoffe, dass die anderen vier Bücher dieser Reihe auch veröffentlicht werden.
♥ Vielen Dank an den JUPITERMOND VERLAG und VORABLESEN JUNIOR für das Rezensionsexemplar, für das ich meine Punkte eingelöst habe ♥
Ein kleiner Hund überlebt als einziger in seinem Wurf und erhält von seiner Mama den Namen Katze. Denn Katzen sind unabhängig und das wünscht sie sich für ihren Sohn, weil der nun allein durchs Leben gehen muss. Sie gibt ihm auch noch auf den Weg, niemandem zu trauen. Aber Katze fühlt sich gar nicht unabhängig, sondern einsam. Und wenn er keinem trauen darf, wird das wohl auch so bleiben. Eines Tages gelangt er in die große Stadt, doch auch dort bleibt er einsam, die anderen (Rasse-)Hunde schimpfen ihn einen räudigen Köter. Doch dann trifft er auf den alten Mann Marder. Der lebt auf der Straße, ist schmutzig und stinkt und trinkt. Dennoch fühlt Katze sich zu ihm hingezogen. Und Marder zeigt Katze was es heißt, anderen zu trauen.
Erster Satz: »Ich heiße Katze, aber ich bin ein Hund.«
**Mein Eindruck:**
Mein Mann hat die ersten ein, zwei Seiten gelesen und meinte dann, das wäre viel zu traurig, er könne das jetzt nicht lesen. Und ja, ich kann ihn verstehen. Das ist kein kunterbuntes, fröhliches Kinderbuch, sondern ein modernes, finnisches Märchen, teils poetisch, teils lustig, dann wieder tieftraurig und nachdenklich machend. Dennoch lohnt es sich, dranzubleiben und das Buch zu lesen. Denn es geht um nichts weniger, als um Vertrauen, Akzeptanz, Toleranz, um das Ablegen von Vorurteilen, das Finden der eigenen Identität, um Selbstbewusstsein, Freundschaft, Glück und Liebe. Nicht mehr, nicht weniger. Ganz schön viel für ein Kinderbuch und ich bin auch nicht wirklich bei der Altersempfehlung des Verlags. Letztlich müssen Eltern aber natürlich selber wissen, ab wann sie ihrem Kind das Buch zum Lesen geben möchten. Auf jeden Fall sollte es danach bzw. währenddessen aber thematisiert, besprochen werden. Es einem Kind hinzulegen und fertig ist hier der absolut falsche Weg. Lässt man sich darauf ein, bekommt man ein wichtiges Buch mit wunderbaren Werten, das zum Denken anregt und den Horizont erweitert. Das Leben ist nunmal nicht immer rosarot und schön, sondern hat auch seine dunkleren Seiten. Was du daraus machst, ist das Entscheidende. Ich mag den Schreibstil, der zwischen Poesie und Humor wunderbar ausbalanciert ist und die Illustrationen sind der Knaller! Da gibt es so viel zu entdecken. Für mich ein kleiner Schatz und einfach nur schön! 5/5 Sterne. Ich hoffe, dass die anderen vier Bücher dieser Reihe auch veröffentlicht werden.
♥ Vielen Dank an den JUPITERMOND VERLAG und VORABLESEN JUNIOR für das Rezensionsexemplar, für das ich meine Punkte eingelöst habe ♥