Eine berührende Geschichte über Nähe und Verlust

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Das Buch hat mich schon durch seine besondere Idee neugierig gemacht. Die Vorstellung, dass man im Jahr 2040 mithilfe von virtueller Realität noch einmal an Orte zurückkehren kann, die einem viel bedeutet haben, finde ich sehr bewegend. Besonders die Geschichte von Sakuya, der den Tod seiner Mutter nicht akzeptieren kann und versucht, sie durch ein virtuelles Abbild wieder ein Stück weit in sein Leben zurückzuholen, hat mich angesprochen. Ich kann mir gut vorstellen, wie schwer es sein muss, loszulassen, wenn man einen geliebten Menschen verloren hat. Gleichzeitig frage ich mich, ob eine digitale Version wirklich Trost spenden kann oder ob sie es am Ende noch schwieriger macht, Abschied zu nehmen.

Auch die Begegnung mit Miyoshi und Iffy klingt interessant, weil sich daraus offenbar eine Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und echte menschliche Nähe entwickelt. Ich mag Bücher, die nicht nur eine spannende Handlung erzählen, sondern auch Fragen aufwerfen, über die man nach dem Lesen noch eine Weile nachdenkt. Das Thema finde ich gerade deshalb spannend, weil Technik zwar vieles möglich machen kann, Gefühle und zwischenmenschliche Beziehungen aber trotzdem etwas ganz Besonderes bleiben. Ich würde gerne weiterlesen, um herauszufinden, welchen Weg Sakuya einschlägt und ob er einen Umgang mit seinem Verlust finden kann.