Interessantes Gedankenspiel

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dina2803 Avatar

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Die Leseprobe des Romans *Ein letztes Mal Mensch* von Keiichirō Hirano beschäftigt sich mit einem ungewöhnlichen, aber interessanten Thema. Es geht um den jungen Sakuya, der nach dem Tod seiner Mutter mit seiner Trauer und Einsamkeit zu kämpfen hat. Um wieder mit ihr sprechen zu können, entscheidet er sich dafür, eine virtuelle Version seiner Mutter erstellen zu lassen.

Besonders interessant finde ich die Frage, ob künstliche Intelligenz einen verstorbenen Menschen wirklich ersetzen kann. Obwohl die virtuelle Mutter wie ein echter Mensch aussieht und sich mit Sakuya unterhalten kann, hat sie keine eigenen Gefühle. Dadurch stellt sich die Frage, ob ihm diese Technik tatsächlich helfen kann oder ob sie es ihm möglicherweise schwerer macht, den Verlust zu akzeptieren.

Der Schreibstil wirkt in der Leseprobe ruhig und nachdenklich. An manchen Stellen werden die Gedanken und Gefühle der Hauptfigur ausführlich beschrieben. Das passt zum Thema, könnte für LeserInnen, die eine schnelle Handlung bevorzugen, aber auch etwas langsam wirken.

Insgesamt macht das Buch auf mich einen interessanten ersten Eindruck. Ich würde gerne erfahren, wie Sakuya mit der virtuellen Version seiner Mutter umgeht und ob sie ihm wirklich dabei helfen kann, mit seinem Verlust zu leben.