Nur ein Abbild

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monsieur Avatar

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Die Szenen haben mich direkt nachdenklich gemacht, weil es um Verlust, Einsamkeit und die Frage geht, ob man einen geliebten Menschen irgendwie zurückholen kann. Sakuya hat seine Mutter verloren und möchte sich deshalb eine virtuelle Version von ihr erstellen lassen. Die Idee ist ziemlich spannend, aber auch irgendwie unheimlich, weil die virtuelle Mutter zwar echt aussieht, aber keine richtigen Gefühle hat.
Der Schreibstil ist bildhaft und an manchen Stellen ziemlich philosophisch. Man muss zwischendurch etwas nachdenken, aber genau das macht die Geschichte interessant.
Sakuya wirkt einsam und kommt mit dem Tod seiner Mutter noch nicht richtig klar. Man merkt, wie sehr er an ihr hängt und wie sehr er hofft, durch die virtuelle Version wieder ein Stück Nähe zu ihr zu bekommen.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht und ob Sakuya mit der virtuellen Mutter wirklich glücklich werden kann oder ob dadurch alles noch komplizierter wird.