Realistische Dystopie
In naher Zukunft kann man zumindest in Japan Verstorbene als Virtuelle Figuren zu einer Art Leben erwecken. Der 29jährige Ich-Erzähler, der beruflich Erlebnisse aufzeichnet für Menschen, die diese Erfahrungen selbst nicht machen können, hat genau das mit seiner Mutter vor. Der Roman berührt existenzielle Fragen und tut das mit der Absurdität des Geschehens angemessenem feinen Humor.