Wie viel Mensch steckt in einer künstlichen Erinnerung?
Würden wir einen geliebten Menschen zurückholen, wenn wir die Möglichkeit dazu hätten? Und wäre es wirklich ein Wiedersehen oder nur eine ziemlich perfekte Illusion? Genau diese Fragen gingen mir beim Lesen immer wieder durch den Kopf.
Schon der Prolog hat mich nachdenklich gemacht. Der Gedanke, dass wir uns mit jedem Augenblick verändern und eigentlich niemals mehr genau derselbe Mensch sind, ist gleichzeitig wunderschön und ein bisschen beängstigend.
Besonders berührt hat mich Sakuya, der nach dem Tod seiner Mutter völlig verloren wirkt. Seine Verzweiflung ist so greifbar, dass ich seinen Wunsch, sie als virtuelle Figur wiederauferstehen zu lassen, durchaus nachvollziehen konnte. Und trotzdem hatte ich bei dem Gespräch mit Frau Nozaki ein ziemlich ungutes Gefühl. Als dann Herr Nakao auftaucht, der als virtuelle Figur kaum von einem echten Menschen zu unterscheiden ist, wurde es für mich erst richtig spannend. Was macht einen Menschen eigentlich aus? Reicht es, wenn jemand aussieht, spricht und reagiert wie ein Mensch, obwohl er gar keine Gefühle besitzt?
Auch Sakuyas ungewöhnlicher Beruf als realer Avatar hat mich fasziniert. Besonders die Erinnerungen an den Ausflug zu den Wasserfällen mit seiner Mutter fand ich sehr eindringlich. Gerade diese stillen, unscheinbaren Momente haben für mich unglaublich viel Gefühl transportiert.
Der Schreibstil ist ruhig, stellenweise fast philosophisch und verlangt durchaus Aufmerksamkeit. Die Spannung entsteht hier nicht durch rasante Ereignisse, sondern durch die vielen Fragen, die sich beim Lesen auftun. Ich mag solche Geschichten, die einen auch nach dem Zuklappen noch beschäftigen.
Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr gut. Die verschwommenen Gesichtszüge hinter den zarten, rosafarbenen Blüten wirken auf mich gleichzeitig wunderschön und etwas unwirklich. Gerade diese Mischung passt für mich hervorragend zu einer Geschichte, in der die Grenzen zwischen Mensch und künstlicher Nachbildung verschwimmen. Auch die auffällige weiße Schrift bildet einen spannenden Kontrast zu den weichen Farben.
Ich erwarte eine emotionale, aber auch gesellschaftskritische Geschichte über Verlust, Einsamkeit, künstliche Intelligenz und die Frage, was uns eigentlich menschlich macht. Vor allem interessiert mich, wie Sakuya reagieren wird, wenn er seiner virtuellen Mutter tatsächlich gegenübersteht. Wird sie ihm Trost schenken oder ihn noch stärker daran hindern, Abschied zu nehmen?
Eine ungewöhnliche Leseprobe, die mich weniger mit großen Überraschungen als mit ihren Gedanken und ihrer emotionalen Tiefe neugierig gemacht hat. Ich würde sehr gerne weiterlesen!
Schon der Prolog hat mich nachdenklich gemacht. Der Gedanke, dass wir uns mit jedem Augenblick verändern und eigentlich niemals mehr genau derselbe Mensch sind, ist gleichzeitig wunderschön und ein bisschen beängstigend.
Besonders berührt hat mich Sakuya, der nach dem Tod seiner Mutter völlig verloren wirkt. Seine Verzweiflung ist so greifbar, dass ich seinen Wunsch, sie als virtuelle Figur wiederauferstehen zu lassen, durchaus nachvollziehen konnte. Und trotzdem hatte ich bei dem Gespräch mit Frau Nozaki ein ziemlich ungutes Gefühl. Als dann Herr Nakao auftaucht, der als virtuelle Figur kaum von einem echten Menschen zu unterscheiden ist, wurde es für mich erst richtig spannend. Was macht einen Menschen eigentlich aus? Reicht es, wenn jemand aussieht, spricht und reagiert wie ein Mensch, obwohl er gar keine Gefühle besitzt?
Auch Sakuyas ungewöhnlicher Beruf als realer Avatar hat mich fasziniert. Besonders die Erinnerungen an den Ausflug zu den Wasserfällen mit seiner Mutter fand ich sehr eindringlich. Gerade diese stillen, unscheinbaren Momente haben für mich unglaublich viel Gefühl transportiert.
Der Schreibstil ist ruhig, stellenweise fast philosophisch und verlangt durchaus Aufmerksamkeit. Die Spannung entsteht hier nicht durch rasante Ereignisse, sondern durch die vielen Fragen, die sich beim Lesen auftun. Ich mag solche Geschichten, die einen auch nach dem Zuklappen noch beschäftigen.
Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr gut. Die verschwommenen Gesichtszüge hinter den zarten, rosafarbenen Blüten wirken auf mich gleichzeitig wunderschön und etwas unwirklich. Gerade diese Mischung passt für mich hervorragend zu einer Geschichte, in der die Grenzen zwischen Mensch und künstlicher Nachbildung verschwimmen. Auch die auffällige weiße Schrift bildet einen spannenden Kontrast zu den weichen Farben.
Ich erwarte eine emotionale, aber auch gesellschaftskritische Geschichte über Verlust, Einsamkeit, künstliche Intelligenz und die Frage, was uns eigentlich menschlich macht. Vor allem interessiert mich, wie Sakuya reagieren wird, wenn er seiner virtuellen Mutter tatsächlich gegenübersteht. Wird sie ihm Trost schenken oder ihn noch stärker daran hindern, Abschied zu nehmen?
Eine ungewöhnliche Leseprobe, die mich weniger mit großen Überraschungen als mit ihren Gedanken und ihrer emotionalen Tiefe neugierig gemacht hat. Ich würde sehr gerne weiterlesen!