Begegnungen in Istanbul
In der Leseprobe kann man drei verschiedene Frauen kennen lernen, die zu unterschiedlichen Zeiten gelebt haben. Alle drei sind stark und besonders, ich bin gespannt, wie sich ihre Schicksale verbinden werden. Da ist zum einen eine junge Frau, die heute lebt und für einige Wochen beruflich nach Istanbul fliegt. Sie macht sich Sorgen um ihre kranke Mutter. 1926 brennt eine höhere Schule in Istanbul ab, die von Mädchen besucht wurde, ein Novum für diese Zeit. Eine sehr interessierte Schülerin ist entsetzt darüber. Und zuletzt ist da noch Magda, die 1933 in Deutschland lebt und mit einem Professor mit jüdischen Vorfahren verheiratet ist. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und die Frauenschicksale sind interessant und unterschiedlich gezeichnet.