Berührend und auch aus einer feministischen Perspektive interessant.

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
aerdna Avatar

Von

„Ein Ort, der bleibt“ ist eines dieser Bücher, bei denen man um ein paar Tränen und etwas Schwere nicht herum kommt.
Der Autorin gelingt es, dieses dräuende Gefühl nachzuzeichnen, die Unruhe vor dem Sturm, der Judenverfolgung im zweiten Weltkrieg. Dieses Kippen von einem „Das kann doch nicht sein...?!“ in eine Gewissheit.
Es ist außerordentlich gut geschrieben, emotional fühlbar, tief und berührend. Ich mag solche Bücher, die etwas in einem anrühren, in Bewegung bringen, zum Nachdenken und Mitfühlen bringen.
Ich denke, das hier ist ein sehr wertvolles Buch.
Mehpares Situation in der Mädchenschule in der „Neuen Türkei“ und Imkes Erleben in unserer modernen Neuzeit, mit einer offensichtlich neurodivergenten Mutter, die mehr Kind, als Mutter ist und für Imke schwierige Fragestellungen aufwirft, ergänzen die Geschichte um eine feministisch interessante Perspektive.
Mit gefällt das Buch sehr gut.
Das Cover wirkt auf mich einladend, gemütlich, entspannend.