Eine Geschichte über Wurzeln, Verlust und Neubeginn
Schon das wunderschöne Cover von Ein Ort, der bleibt hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt. Es wirkt ruhig und einladend und passt perfekt zu der botanischen Atmosphäre, die auch in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt.
Die Leseprobe zeigt schnell, dass es sich um einen Roman mit viel Tiefe handelt. Besonders interessant finde ich die verschiedenen Zeitebenen, die unterschiedliche Lebensgeschichten miteinander verbinden. Dadurch entsteht das Gefühl, dass Vergangenheit und Gegenwart eng miteinander verwoben sind und sich langsam ein größeres Bild zusammensetzt.
Magdas Geschichte hat mich besonders berührt. Ihr Leben verändert sich 1933 schlagartig, als ihr Mann wegen seiner jüdischen Herkunft seine Stelle verliert und die Familie Deutschland verlassen muss. Der Neuanfang in Istanbul wirkt gleichzeitig hoffnungsvoll und unsicher. Gerade die Idee, Samen aus der Heimat mitzunehmen, wirkt sehr symbolisch und steht für die Hoffnung, auch in der Fremde neue Wurzeln schlagen zu können.
Auch die Perspektive von Mehpare macht neugierig. Als Botanikerin im entstehenden Botanischen Garten steht sie mitten in einer Welt voller Forschung und Entdeckungen, während ihre eigenen Gefühle lange im Hintergrund bleiben. Dass ein tragisches Ereignis ihr Leben aus der Bahn wirft, deutet an, dass ihre Geschichte noch viele emotionale Wendungen bereithält.
Mit Imke kommt schließlich eine Figur aus der Gegenwart hinzu, die dem Roman eine neue Perspektive gibt. Ihre Aufgabe, über die Zukunft des Botanischen Gartens zu entscheiden, verbindet sie auf eine besondere Weise mit der Vergangenheit dieses Ortes. Gleichzeitig scheint es noch Geheimnisse zu geben, die erst nach und nach ans Licht kommen.
Der Schreibstil wirkt sehr angenehm und atmosphärisch, sodass man schnell in die Geschichte eintaucht. Besonders schön ist die Verbindung aus historischen Ereignissen, persönlichen Schicksalen und der gemeinsamen Leidenschaft für Pflanzen.
Die Leseprobe hat definitiv neugierig gemacht. Ich erwarte einen bewegenden Roman über Neubeginn, Verlust und Hoffnung – und darüber, wie Menschen selbst in der Fremde Wurzeln schlagen können.
Die Leseprobe zeigt schnell, dass es sich um einen Roman mit viel Tiefe handelt. Besonders interessant finde ich die verschiedenen Zeitebenen, die unterschiedliche Lebensgeschichten miteinander verbinden. Dadurch entsteht das Gefühl, dass Vergangenheit und Gegenwart eng miteinander verwoben sind und sich langsam ein größeres Bild zusammensetzt.
Magdas Geschichte hat mich besonders berührt. Ihr Leben verändert sich 1933 schlagartig, als ihr Mann wegen seiner jüdischen Herkunft seine Stelle verliert und die Familie Deutschland verlassen muss. Der Neuanfang in Istanbul wirkt gleichzeitig hoffnungsvoll und unsicher. Gerade die Idee, Samen aus der Heimat mitzunehmen, wirkt sehr symbolisch und steht für die Hoffnung, auch in der Fremde neue Wurzeln schlagen zu können.
Auch die Perspektive von Mehpare macht neugierig. Als Botanikerin im entstehenden Botanischen Garten steht sie mitten in einer Welt voller Forschung und Entdeckungen, während ihre eigenen Gefühle lange im Hintergrund bleiben. Dass ein tragisches Ereignis ihr Leben aus der Bahn wirft, deutet an, dass ihre Geschichte noch viele emotionale Wendungen bereithält.
Mit Imke kommt schließlich eine Figur aus der Gegenwart hinzu, die dem Roman eine neue Perspektive gibt. Ihre Aufgabe, über die Zukunft des Botanischen Gartens zu entscheiden, verbindet sie auf eine besondere Weise mit der Vergangenheit dieses Ortes. Gleichzeitig scheint es noch Geheimnisse zu geben, die erst nach und nach ans Licht kommen.
Der Schreibstil wirkt sehr angenehm und atmosphärisch, sodass man schnell in die Geschichte eintaucht. Besonders schön ist die Verbindung aus historischen Ereignissen, persönlichen Schicksalen und der gemeinsamen Leidenschaft für Pflanzen.
Die Leseprobe hat definitiv neugierig gemacht. Ich erwarte einen bewegenden Roman über Neubeginn, Verlust und Hoffnung – und darüber, wie Menschen selbst in der Fremde Wurzeln schlagen können.