Botanischer Garten
Sandra Lüpkes nimmt ihre Leserinnen und Leser in „Ein Ort, der bleibt“ mit in den Botanischen Garten von Istanbul, der weit mehr ist als nur die Kulisse des Romans. Im Mittelpunkt stehen der Genetikprofessor Alfred Heilbronn und seine Frau Martha, die sich nach ihrer Flucht aus Deutschland ab 1933 in Istanbul eine neue Existenz aufbauen. Unterstützt werden sie dabei von Mehpare, die maßgeblich am Aufbau des Botanischen Gartens beteiligt ist. In der Gegenwart begleitet man außerdem Imke, die gemeinsam mit einem Kollegen ein Gutachten über den Garten erstellt.
Wie schon in Die Schule am Meer orientiert sich Sandra Lüpkes eng an historischen Begebenheiten. Besonders die Handlung in den 1930er- und 1940er-Jahren ist hervorragend recherchiert und vermittelt ein lebendiges Bild dieser Zeit. Die Gegenwartsebene ist dagegen stärker fiktional geprägt, fügt sich aber stimmig in die Geschichte ein.
Als ich im Klappentext las, dass sich der Roman um einen botanischen Garten dreht, war ich zunächst skeptisch. Doch je weiter ich las, desto mehr zog mich die Geschichte in ihren Bann. Ich tauchte immer tiefer in das damalige und heutige Istanbul ein und konnte den Figuren gut folgen. Ganz nebenbei habe ich viel über die Geschichte der Stadt, Botanik und Genetik erfahren, ohne dass es jemals belehrend wirkte.
Ein atmosphärischer, klug recherchierter Roman, der Geschichte und Fiktion gelungen miteinander verbindet. Von mir gibt es dafür eine klare Leseempfehlung.
Wie schon in Die Schule am Meer orientiert sich Sandra Lüpkes eng an historischen Begebenheiten. Besonders die Handlung in den 1930er- und 1940er-Jahren ist hervorragend recherchiert und vermittelt ein lebendiges Bild dieser Zeit. Die Gegenwartsebene ist dagegen stärker fiktional geprägt, fügt sich aber stimmig in die Geschichte ein.
Als ich im Klappentext las, dass sich der Roman um einen botanischen Garten dreht, war ich zunächst skeptisch. Doch je weiter ich las, desto mehr zog mich die Geschichte in ihren Bann. Ich tauchte immer tiefer in das damalige und heutige Istanbul ein und konnte den Figuren gut folgen. Ganz nebenbei habe ich viel über die Geschichte der Stadt, Botanik und Genetik erfahren, ohne dass es jemals belehrend wirkte.
Ein atmosphärischer, klug recherchierter Roman, der Geschichte und Fiktion gelungen miteinander verbindet. Von mir gibt es dafür eine klare Leseempfehlung.