Der Botanische Garten in Istanbul

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asc259 Avatar

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Das Leben von Alfred Heilbronn, eines herausragenden Wissenschaftlers der Botanik, wird durch diesen Roman gewürdigt. Er hat sich verdient gemacht um den Aufbau des botanischen Gartens in Istanbul. An seiner Seite sind wichtige Frauen seiner Zeit. Seine erste Ehefrau Magda, die selbst einen Doktortitel hatte, wurde in ihrer Arbeit ausgebremst durch die Traditionen ihrer Zeit.
Ein Lehrstuhl für Alfred Heilbronn 1933 in Istanbul war eine Chance, die beide genutzt hatten. In Deutschland hatte er Berufsverbot, weil er Jude war.
Und dann ist da die junge ehrgeizige Botanikerin Mehpare. Atatürks Politik hat ihr den Weg eröffnet zu studieren und unter Professor Heilbronn den Doktortitel zu erlangen.
Recht anschaulich sind die damaligen Verhältnisse beschrieben.
Imkes Weg in der heutigen Zeit wirkt zu Weilen ein wenig fehl am Platz, auch wenn sie als Bindeglied zwischen den Zeiten eingesetzt wurde. Die Autorin hat es jedoch verstanden, auch in diesen Strang am Ende eine gewisse Spannung einzubauen und die heutigen Verhältnisse in der Türkei hervorgehoben.