Ein Buch, das bleibt und beeindruckt!
Das Cover von „Ein Ort, der bleibt“ von Sandra Lüpkes liebe ich sehr! Es ist sowohl bildlich, als auch in der Gesamtgestaltung absolut nach meinem Geschmack und es versprüht mit all den Pflanzen im Gewächshaus eine Atmosphäre, die mich sofort in ihren Bann zieht und die mich dazu verleitet, das Buch unbedingt lesen zu wollen.
Und wer diesem Ruf folgt, wird von einer ganz besonderen Geschichte empfangen:
Sie erzählt von einem ganz außergewöhnlichen Ort mitten in einer Metropole – dem botanischen Garten von Istanbul! Unzählige Pflanzen gedeihen hier, aber auch die Schicksale von ganz besonderen Menschen verbinden sich auf diesem Fleckchen Erde zu einer Geschichte. Denn 1933 kommt Magda mit ihrem jüdischen Mann und Wissenschaftler Alfred Heilbronn nach Istanbul und er legt diesen Garten an. Darin arbeitet und forscht Mehpare. Und viele Jahre später, in der heutigen Zeit, wird Imke an diesen Platz geschickt und soll als Stadtplanerin mit darüber entscheiden, wie die Zukunft dieses Ortes aussehen wird.
Sandra Lüpkes hat mich von der ersten Seite an gefesselt und mir mit diesem Buch eine sehr intensive und berührende Lesezeit geschenkt. Es ist eine leise Geschichte, die ohne Drama und Gewese von ganz „normalen“ Menschen erzählt und genau dadurch aber eine unglaubliche Tiefe, Authentizität und Intensität erreicht. Ich konnte mich, trotz der ganz anderen Lebensumstände der ProtagonistInnen, wunderbar in ihre Gefühle und Erlebnisse hinein versetzen, durfte mitfühlen und dem Fortgang der Geschichte entgegen fiebern. Ich war so eingetaucht in das Geschehen, dass mich die Handlung oft auch außerhalb der Lesezeiten stark beschäftigt hat und ich mich immer wieder dabei erwischt habe, dass ich über die Menschen im Buch und ihre Erlebnisse nachgedacht habe. Schön!
Erzählt wird die Geschichte in sehr angenehmer und flüssiger Sprache, die das Lesen leicht macht und durch die Kapitel auf den unterschiedlichen Zeitebenen und aus der Sicht verschiedener Charaktere, durfte ich diesen und dem Geschehen sehr nah kommen. Mir hat das ausgesprochen gut gefallen und es hat die Intensität des Lesererlebnisses noch einmal erhöht. Ganz besonders Anregend waren für mich auch viele Themen, denn mir war zum Beispiel bisher überhaupt nicht bewusst, dass damals deutsche Wissenschaftler in die Türkei berufen wurden und somit dem Holocaust entgehen konnten. Dabei gelingt es der Autorin meisterhaft historische und fiktive Inhalte zu einer Geschichte zu vereinen, die auch aktuelle Themen aufgreift und zum Nachdenken einlädt, die aber auch einfach wunderbar unterhält und berührt.
Die herrlich feinsinnigen und detaillierten Beschreibungen von Umgebungen und Situationen ließen Bilder in meiner Fantasie entstehen und entführten mich an genau die Orte, an denen sich die ProtagonistInnen befanden. Und auch, wenn der Roman in Zeiten spielt, die die Menschen vor große Herausforderungen stellen, so schafft es Sandra Lüpkes, dass der Geschichte eine gewisse Leichtigkeit und Hoffnung nie verloren geht. Etwas ganz besonderes wird dieses Buch dann dadurch, dass viele Situationen und Charaktere reale Vorbilder haben und die Autorin im Anhang eine Einordnung dazu abgibt, welche Inhalte historisch belegt und welche fiktiv eingearbeitet worden sind. Dies ist für mich eine hervorragende Abrundung der Geschichte und auch die Kurzbiografien der historischen Persönlichkeiten habe ich mit Freude und Interesse gelesen.
Dieses Buch ist prall gefüllt mit dem Leben an sich, mit lebensnahen und doch so besonderen Menschen und mit vielen Emotionen. Es ist authentisch, berührend und fesselnd, eine tolle Unterhaltung, aber auch eine ganz besondere Erinnerung – Ich bin begeistert und absolut überzeugt, weshalb ich „Ein Ort, der bleibt“ von Herzen gerne weiter empfehlen möchte! Viel Freude beim Lesen!
Und wer diesem Ruf folgt, wird von einer ganz besonderen Geschichte empfangen:
Sie erzählt von einem ganz außergewöhnlichen Ort mitten in einer Metropole – dem botanischen Garten von Istanbul! Unzählige Pflanzen gedeihen hier, aber auch die Schicksale von ganz besonderen Menschen verbinden sich auf diesem Fleckchen Erde zu einer Geschichte. Denn 1933 kommt Magda mit ihrem jüdischen Mann und Wissenschaftler Alfred Heilbronn nach Istanbul und er legt diesen Garten an. Darin arbeitet und forscht Mehpare. Und viele Jahre später, in der heutigen Zeit, wird Imke an diesen Platz geschickt und soll als Stadtplanerin mit darüber entscheiden, wie die Zukunft dieses Ortes aussehen wird.
Sandra Lüpkes hat mich von der ersten Seite an gefesselt und mir mit diesem Buch eine sehr intensive und berührende Lesezeit geschenkt. Es ist eine leise Geschichte, die ohne Drama und Gewese von ganz „normalen“ Menschen erzählt und genau dadurch aber eine unglaubliche Tiefe, Authentizität und Intensität erreicht. Ich konnte mich, trotz der ganz anderen Lebensumstände der ProtagonistInnen, wunderbar in ihre Gefühle und Erlebnisse hinein versetzen, durfte mitfühlen und dem Fortgang der Geschichte entgegen fiebern. Ich war so eingetaucht in das Geschehen, dass mich die Handlung oft auch außerhalb der Lesezeiten stark beschäftigt hat und ich mich immer wieder dabei erwischt habe, dass ich über die Menschen im Buch und ihre Erlebnisse nachgedacht habe. Schön!
Erzählt wird die Geschichte in sehr angenehmer und flüssiger Sprache, die das Lesen leicht macht und durch die Kapitel auf den unterschiedlichen Zeitebenen und aus der Sicht verschiedener Charaktere, durfte ich diesen und dem Geschehen sehr nah kommen. Mir hat das ausgesprochen gut gefallen und es hat die Intensität des Lesererlebnisses noch einmal erhöht. Ganz besonders Anregend waren für mich auch viele Themen, denn mir war zum Beispiel bisher überhaupt nicht bewusst, dass damals deutsche Wissenschaftler in die Türkei berufen wurden und somit dem Holocaust entgehen konnten. Dabei gelingt es der Autorin meisterhaft historische und fiktive Inhalte zu einer Geschichte zu vereinen, die auch aktuelle Themen aufgreift und zum Nachdenken einlädt, die aber auch einfach wunderbar unterhält und berührt.
Die herrlich feinsinnigen und detaillierten Beschreibungen von Umgebungen und Situationen ließen Bilder in meiner Fantasie entstehen und entführten mich an genau die Orte, an denen sich die ProtagonistInnen befanden. Und auch, wenn der Roman in Zeiten spielt, die die Menschen vor große Herausforderungen stellen, so schafft es Sandra Lüpkes, dass der Geschichte eine gewisse Leichtigkeit und Hoffnung nie verloren geht. Etwas ganz besonderes wird dieses Buch dann dadurch, dass viele Situationen und Charaktere reale Vorbilder haben und die Autorin im Anhang eine Einordnung dazu abgibt, welche Inhalte historisch belegt und welche fiktiv eingearbeitet worden sind. Dies ist für mich eine hervorragende Abrundung der Geschichte und auch die Kurzbiografien der historischen Persönlichkeiten habe ich mit Freude und Interesse gelesen.
Dieses Buch ist prall gefüllt mit dem Leben an sich, mit lebensnahen und doch so besonderen Menschen und mit vielen Emotionen. Es ist authentisch, berührend und fesselnd, eine tolle Unterhaltung, aber auch eine ganz besondere Erinnerung – Ich bin begeistert und absolut überzeugt, weshalb ich „Ein Ort, der bleibt“ von Herzen gerne weiter empfehlen möchte! Viel Freude beim Lesen!