Ein Buch, das begeistert und mir in Erinnerung bleiben wird
Was verbindet eine deutsche Emigrantin und eine türkische Wissenschaftlerin der 1930er Jahre mit einer jungen Frau im 21. Jahrhundert? Sandra Lübkes, eine mir bislang leider unbekannt gebliebene Autorin, ist dafür verantwortlich. Fasziniert von den historischen Figuren Magda Heilbronn und Mehpare Başarman hat sie deren Lebensgeschichten recherchiert und mit der fiktiven Figur der Imke Voigt in Verbindung gebracht. Lübkes gelingt es wundervoll, Realität und Fiktion miteinander zu verbinden.
EIN ORT, DER BLEIBT beschreibt die Entstehung und das Schicksal des Botanischen Gartens von Istanbul. Während in Deutschland die Nationalsozialisten den jüdischstämmigen Botaniker Alfred Heilbronn seines Amtes entheben, nutzt Kemal Atatürk die für ihn damit verbundene Chance, dem Vertriebenen eine neue berufliche Perspektive zu eröffnen und damit die Modernisierung des Landes voranzubringen. Heilbronn und mit ihm seine Familie emergieren in die Türkei und werden "haymatloz". Dort begegnen sie der jungen Studentin Mehpare Başarman, die schon bald Heilbronns Assistentin wird. Gemeinsam erschaffen sie den Botanischen Garten von Istanbul. Während die Wurzeln der Familie Heilbronn gekappt sind, können Pflanzen wie der Akanthus hier ihre Wurzeln schlagen. Jahrzehnte später ist die Romanfigur Imke daran beteiligt, eine Gutachten darüber zu erstellen, ob die Überreste des Gartens und des Instituts erhaltenswert sind.
Mich hat einfach alles an diesem Buch begeistert. Lübkes hat hervorragend recherchiert und das trägt dazu bei, dass ihre Protagonist:innen lebendig und authentisch wirken. Die Atmosphäre ist greifbar und trotz zahlreicher schwerer Themen niemals so bedrückend, dass ich das Buch zur Seite legen wollte. Der Schreibstil ist lebendig, mitreißend. Ich wollte EIN ORT; DER BLEIBT nicht aus der Hand legen, und habe in meinem Freundeskreis viel darüber erzählt.
Die Geschichte der deutschen Exilanten in Istanbul war mir bislang unbekannt. So wurde ich nicht nur großartig unterhalten, sondern habe gleichzeitig viel gelernt, historisch, politisch und wissenschaftlich. Ein Buch, dass einen Platz nicht nur in meinem Bücherregal, sondern auch in meinem Herzen gefunden hat.
EIN ORT, DER BLEIBT beschreibt die Entstehung und das Schicksal des Botanischen Gartens von Istanbul. Während in Deutschland die Nationalsozialisten den jüdischstämmigen Botaniker Alfred Heilbronn seines Amtes entheben, nutzt Kemal Atatürk die für ihn damit verbundene Chance, dem Vertriebenen eine neue berufliche Perspektive zu eröffnen und damit die Modernisierung des Landes voranzubringen. Heilbronn und mit ihm seine Familie emergieren in die Türkei und werden "haymatloz". Dort begegnen sie der jungen Studentin Mehpare Başarman, die schon bald Heilbronns Assistentin wird. Gemeinsam erschaffen sie den Botanischen Garten von Istanbul. Während die Wurzeln der Familie Heilbronn gekappt sind, können Pflanzen wie der Akanthus hier ihre Wurzeln schlagen. Jahrzehnte später ist die Romanfigur Imke daran beteiligt, eine Gutachten darüber zu erstellen, ob die Überreste des Gartens und des Instituts erhaltenswert sind.
Mich hat einfach alles an diesem Buch begeistert. Lübkes hat hervorragend recherchiert und das trägt dazu bei, dass ihre Protagonist:innen lebendig und authentisch wirken. Die Atmosphäre ist greifbar und trotz zahlreicher schwerer Themen niemals so bedrückend, dass ich das Buch zur Seite legen wollte. Der Schreibstil ist lebendig, mitreißend. Ich wollte EIN ORT; DER BLEIBT nicht aus der Hand legen, und habe in meinem Freundeskreis viel darüber erzählt.
Die Geschichte der deutschen Exilanten in Istanbul war mir bislang unbekannt. So wurde ich nicht nur großartig unterhalten, sondern habe gleichzeitig viel gelernt, historisch, politisch und wissenschaftlich. Ein Buch, dass einen Platz nicht nur in meinem Bücherregal, sondern auch in meinem Herzen gefunden hat.