Ein Ort, den ich gerne gesehen hätte
Ein Ort, der bleibt – das ist der Botanische Garten in Istanbul.
Nun habe ich von Botanik wenig Ahnung, und auch Istanbul habe ich noch nie besucht. Und doch bin ich nur so durch dieses ganz besondere Buch geflogen. Das liegt zum einen an dem wunderbaren Erzählstil von Sandra Lüpke, der durch das gesamte Buch fließt und zum anderen an der mitreißenden und sehr berührenden Geschichte dreier Frauen.
Sandra Lüpke verflicht drei Handlungsstränge: Imke lebt im aktuellen Zeitgeschehen. Sie ist Stadtplanerin und gerät beruflich nach Istanbul. Mehpare ist eine junge Frau, die Anfang der 30er Jahre als Wissenschaftlerin der Botanik in Istanbul lebt. Magda flüchtet mit ihrer Familie zur gleichen Zeit vor dem beginnenden Nationalsozialismus in Deutschland – ihr Mann ist jüdischer Abstammung. Die Wege von Mehpare und Magda kreuzen sich in der Türkei, während Imke Jahrzehnte später auf den Ort stößt, den Mehpare und Alfred Heilbronn, Magdas Ehemann, gemeinsam geschaffen haben: Den Botanischen Garten von Istanbul.
Mir war nicht bewusst, dass seinerzeit so viele Wissenschaftler in die Türkei geflohen sind. Die Beschreibung der Stimmung, die in Münster 1933 geherrscht hat, ist einfach nur beklemmend.
Sandra Lüpke hat umfassend recherchiert, mit Nachkommen von Mehpare und Alfred Heilbronn, die es beide tatsächlich gab, gesprochen und ist sogar für ihre Nachforschungen in die Türkei gereist. Imkes Handlungsstrang ist fiktiv, fügt sich aber komplett in die Geschichte ein und hätte genau so passieren können.
Ich habe Sandra Lüpkes Buch sehr gern gelesen. Drei starke Frauen, die für sich, ihre Familien, ihre Überzeugungen einstehen, an Umständen wachsen und sich nicht unterkriegen lassen – das hat mir richtig gut gefallen.
Und nicht zuletzt: Ein unglaublich schönes Cover ziert den Schutzumschlag. Ganz große Kunst von Dénesh Ghyczy.
Nun habe ich von Botanik wenig Ahnung, und auch Istanbul habe ich noch nie besucht. Und doch bin ich nur so durch dieses ganz besondere Buch geflogen. Das liegt zum einen an dem wunderbaren Erzählstil von Sandra Lüpke, der durch das gesamte Buch fließt und zum anderen an der mitreißenden und sehr berührenden Geschichte dreier Frauen.
Sandra Lüpke verflicht drei Handlungsstränge: Imke lebt im aktuellen Zeitgeschehen. Sie ist Stadtplanerin und gerät beruflich nach Istanbul. Mehpare ist eine junge Frau, die Anfang der 30er Jahre als Wissenschaftlerin der Botanik in Istanbul lebt. Magda flüchtet mit ihrer Familie zur gleichen Zeit vor dem beginnenden Nationalsozialismus in Deutschland – ihr Mann ist jüdischer Abstammung. Die Wege von Mehpare und Magda kreuzen sich in der Türkei, während Imke Jahrzehnte später auf den Ort stößt, den Mehpare und Alfred Heilbronn, Magdas Ehemann, gemeinsam geschaffen haben: Den Botanischen Garten von Istanbul.
Mir war nicht bewusst, dass seinerzeit so viele Wissenschaftler in die Türkei geflohen sind. Die Beschreibung der Stimmung, die in Münster 1933 geherrscht hat, ist einfach nur beklemmend.
Sandra Lüpke hat umfassend recherchiert, mit Nachkommen von Mehpare und Alfred Heilbronn, die es beide tatsächlich gab, gesprochen und ist sogar für ihre Nachforschungen in die Türkei gereist. Imkes Handlungsstrang ist fiktiv, fügt sich aber komplett in die Geschichte ein und hätte genau so passieren können.
Ich habe Sandra Lüpkes Buch sehr gern gelesen. Drei starke Frauen, die für sich, ihre Familien, ihre Überzeugungen einstehen, an Umständen wachsen und sich nicht unterkriegen lassen – das hat mir richtig gut gefallen.
Und nicht zuletzt: Ein unglaublich schönes Cover ziert den Schutzumschlag. Ganz große Kunst von Dénesh Ghyczy.