Eine wunderschöne Geschichte, nicht nur für Botanik-Liebhaber
"Ein Ort, der bleibt" von Sandra Lüpkes ist ein ziemlich leiser Roman, der seinen Ursprung in wahren Begebenheiten hat. Hier wird die Geschichte mit der Fantasie der Autorin zu einer wunderbaren Erzählung aus unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlichen Perspektiven verwoben.
Der Roman ist in neun unterschiedlich lange Teile unterteilt und nach Pflanzenwachstumsphasen benannt: so heißt der erste Teil "Der Samen" und fängt mit der Geschichte vom jungen Mädchen Mehpare in Istanbul im Jahre 1926. Mehpare liebte Pflanzen und wollte sehr viel lernen. Im zweiten Teil "Die Saat" kommen wir in die Gegenwart und lernen die Perspektive von Imke kennen. Imke ist eine junge Stadtplanerin aus Münster und reist nach Istanbul, um einen alten Botanischen Garten zu beurteilen. Die dritte Person im Bunde ist Magda, genauer gesagt Dr. Magda Heilbronn, die Ehefrau von Prof. Dr. Alfred Heilbronn. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Familie in Münster in 1933 und erlebt hautnah, wie sich die politische Situation langsam gegen ihren Mann wendet und kommt über Umwege auch nach Istanbul. Alle drei Frauen werden, jede zu ihrer Zeit, mit dem Botanischen Garten in Istanbul zu tun haben und auf jede von ihnen hinterlässt der Garten einen bleibenden Eindruck.
Der Roman liest sich sehr gut und man bekommt regelrecht Lust, nach Istanbul zu fahren und die im Roman erwähnten Orte zu besichtigen.
Mein Fazit: eine klare Leseempfehlung, nicht nur für Liebhaber der Botanik und Pflanzen.
Der Roman ist in neun unterschiedlich lange Teile unterteilt und nach Pflanzenwachstumsphasen benannt: so heißt der erste Teil "Der Samen" und fängt mit der Geschichte vom jungen Mädchen Mehpare in Istanbul im Jahre 1926. Mehpare liebte Pflanzen und wollte sehr viel lernen. Im zweiten Teil "Die Saat" kommen wir in die Gegenwart und lernen die Perspektive von Imke kennen. Imke ist eine junge Stadtplanerin aus Münster und reist nach Istanbul, um einen alten Botanischen Garten zu beurteilen. Die dritte Person im Bunde ist Magda, genauer gesagt Dr. Magda Heilbronn, die Ehefrau von Prof. Dr. Alfred Heilbronn. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Familie in Münster in 1933 und erlebt hautnah, wie sich die politische Situation langsam gegen ihren Mann wendet und kommt über Umwege auch nach Istanbul. Alle drei Frauen werden, jede zu ihrer Zeit, mit dem Botanischen Garten in Istanbul zu tun haben und auf jede von ihnen hinterlässt der Garten einen bleibenden Eindruck.
Der Roman liest sich sehr gut und man bekommt regelrecht Lust, nach Istanbul zu fahren und die im Roman erwähnten Orte zu besichtigen.
Mein Fazit: eine klare Leseempfehlung, nicht nur für Liebhaber der Botanik und Pflanzen.