Große Leseempfehlung
Als der Botaniker Alfred Heilbronn unter dem Naziregime nicht mehr arbeiten darf, bleibt ihm nichts anderes übrig, als dem Ruf an die Universität nach Istanbul zu folgen, wo er die Leitung des botanischen Instituts übernimmt. Voller Vorfreude folgt ihm seine Familie.
Die wissbegierige junge Studentin Mehpare wird die Assistentin von Professor Heilbronn und unterstützt ihn bei seiner Arbeit. Auch sie ist begeisterte Botanikerin.
Zu Hause hält seine Frau Magda ihm den Rücken frei und nimmt an seinem Beruf regen Anteil. Ihre Rat ist Alfred immer wichtig. Magda hat selbst einen Doktortitel, hat ihren Beruf aber nie ausgeübt. Sie lernt von Mehpare ihre ersten türkischen Begriffe.
Aber Istanbul bringt nicht die gewünschte Ruhe vor dem Naziregime.
"So weit ist sie fort von zu Hause, und doch hat das, wovor sie geflohen ist, sie eingeholt." (Seite 231).
Das Leben in der neuen Kultur ist nicht einfach, es ist geprägt von Furcht, Einsamkeit und Angst. Auch in der Türkei sind sie ausgegrenzt, das beweist der Stempel "Haymatloz" im Pass. Sie sind entwurzelt und im neuen Leben noch nicht verwurzelt.
Sehr berührt hat mich das Schicksal der rumänischen Juden, die mit der Struma in die Türkei kamen.
Ein sehr gut recherchiertes Buch, das mich in seinen Bann gezogen hat. Die Verbindung von Zeitgeschichte, realen Personen und einer fesselnden Geschichte macht es zu einem großen Lesevergnügen.
Es geht aber nicht nur um das Istanbul der Vergangenheit, sondern auch um das Istanbul von heute. Die Städteplanerin Imke reist beruflich nach Istanbul, um ein Gutachten über den alten botanischen Garten zu erstellen. Durch eine Zufallsbekannschaft mit einer Türkin gerät sie in politische Unruhen.
Das ist eines der Bücher, bei denen ich bedauert habe, irgendwann die letzte Seite aufschlagen zu müssen.
Die wissbegierige junge Studentin Mehpare wird die Assistentin von Professor Heilbronn und unterstützt ihn bei seiner Arbeit. Auch sie ist begeisterte Botanikerin.
Zu Hause hält seine Frau Magda ihm den Rücken frei und nimmt an seinem Beruf regen Anteil. Ihre Rat ist Alfred immer wichtig. Magda hat selbst einen Doktortitel, hat ihren Beruf aber nie ausgeübt. Sie lernt von Mehpare ihre ersten türkischen Begriffe.
Aber Istanbul bringt nicht die gewünschte Ruhe vor dem Naziregime.
"So weit ist sie fort von zu Hause, und doch hat das, wovor sie geflohen ist, sie eingeholt." (Seite 231).
Das Leben in der neuen Kultur ist nicht einfach, es ist geprägt von Furcht, Einsamkeit und Angst. Auch in der Türkei sind sie ausgegrenzt, das beweist der Stempel "Haymatloz" im Pass. Sie sind entwurzelt und im neuen Leben noch nicht verwurzelt.
Sehr berührt hat mich das Schicksal der rumänischen Juden, die mit der Struma in die Türkei kamen.
Ein sehr gut recherchiertes Buch, das mich in seinen Bann gezogen hat. Die Verbindung von Zeitgeschichte, realen Personen und einer fesselnden Geschichte macht es zu einem großen Lesevergnügen.
Es geht aber nicht nur um das Istanbul der Vergangenheit, sondern auch um das Istanbul von heute. Die Städteplanerin Imke reist beruflich nach Istanbul, um ein Gutachten über den alten botanischen Garten zu erstellen. Durch eine Zufallsbekannschaft mit einer Türkin gerät sie in politische Unruhen.
Das ist eines der Bücher, bei denen ich bedauert habe, irgendwann die letzte Seite aufschlagen zu müssen.