Kleiner Anfang, große Wirkung
Dieses Buch hat mich sehr berührt. Zu Beginn war mir nicht sofort bewusst, dass dieser Roman auf tatsächlichen Erlebnissen einzelner Personen beruht. Meiner Meinung nach ist es der Autorin wunderbar gelungen, die Schicksale, jeweiligen Persönlichkeiten und gewaltigen Umbrüche in der damaligen Zeit spannend zu beschreiben. Zu keinem Moment habe ich mich gelangweilt, selbst wenn Details ausgeschmückt werden oder die Handlung scheinbar nur langsam voranschreitet.
Mindestens zwei Arten von kleinen Anfängen werden sehr anschaulich beschrieben. Drei unterschiedliche Frauen kommen buchstäblich und symbolisch mit einer Saat in Berührung, die ganz allmählich weitreichende Auswirkungen auf jede von ihnen haben wird und nicht nur die Weltgeschichte beeinflusst.
Die drei Protagonistinnen Mehpare, Magda und Imke werden zu Beginn jeweils vorgestellt, ihre Lebensumstände und die politische Situation kurz umrissen. Was mir besonders gut gefällt: Nur die Zeitebene von Imke ist in der Ich-Erzählform geschrieben. Durch die verändertere Erzählstruktur entsteht viel intensiver der Eindruck unterschiedlicher Zeitabschnitte, Vergangenheit und Gegenwart lassen sich dadurch sehr gut voneinander unterscheiden.
Auch das Cover ist in Verbindung mit dem Thema Pflanzen, Architektur und Gartengestaltung sehr gut gelungen. Im Buch selbst sind die einzelnen Kapitel in Stadien des Pflanzenwuchses aufgeteilt, das passt wunderbar zum Thema Botanik.
Im Anhang wird den historischen Hauptpersonen noch mit kurzen Lebensläufen die letzte Ehre erwiesen. Der Roman hat die geschichtlichen Hintergründe mit den persönlichen Erlebnissen und Herausforderungen für mich richtig greifbar gemacht und einen tieferen Einblick in ein Kapitel deutsch-türkischer Geschichte gegeben, von der ich vorher noch nicht so viel gehört hatte.
"Ein Ort, der bleibt" ist für mich das erste Buch von dieser Autorin gewesen, doch aufgrund der einfühlsamen und bewegenden Geschichte werde ich auf jeden Fall noch weitere Werke von Sandra Lüpkes lesen.
Mindestens zwei Arten von kleinen Anfängen werden sehr anschaulich beschrieben. Drei unterschiedliche Frauen kommen buchstäblich und symbolisch mit einer Saat in Berührung, die ganz allmählich weitreichende Auswirkungen auf jede von ihnen haben wird und nicht nur die Weltgeschichte beeinflusst.
Die drei Protagonistinnen Mehpare, Magda und Imke werden zu Beginn jeweils vorgestellt, ihre Lebensumstände und die politische Situation kurz umrissen. Was mir besonders gut gefällt: Nur die Zeitebene von Imke ist in der Ich-Erzählform geschrieben. Durch die verändertere Erzählstruktur entsteht viel intensiver der Eindruck unterschiedlicher Zeitabschnitte, Vergangenheit und Gegenwart lassen sich dadurch sehr gut voneinander unterscheiden.
Auch das Cover ist in Verbindung mit dem Thema Pflanzen, Architektur und Gartengestaltung sehr gut gelungen. Im Buch selbst sind die einzelnen Kapitel in Stadien des Pflanzenwuchses aufgeteilt, das passt wunderbar zum Thema Botanik.
Im Anhang wird den historischen Hauptpersonen noch mit kurzen Lebensläufen die letzte Ehre erwiesen. Der Roman hat die geschichtlichen Hintergründe mit den persönlichen Erlebnissen und Herausforderungen für mich richtig greifbar gemacht und einen tieferen Einblick in ein Kapitel deutsch-türkischer Geschichte gegeben, von der ich vorher noch nicht so viel gehört hatte.
"Ein Ort, der bleibt" ist für mich das erste Buch von dieser Autorin gewesen, doch aufgrund der einfühlsamen und bewegenden Geschichte werde ich auf jeden Fall noch weitere Werke von Sandra Lüpkes lesen.