Spannend
Sandra Lüpkes verwebt in ihrem Roman „Das Licht im Rücken“ meisterhaft die Schicksale von Magda, Mehpare und Imke. Die Geschichte spannt einen weiten Bogen: Von der NS-Zeit, in der Magda ihrem Mann Alfred ins Exil nach Istanbul folgt und dort beruflich in den Hintergrund gerät, über den Aufstieg der jungen Türkin Mehpare zur anerkannten Wissenschaftlerin unter Atatürk, bis hin zur Gegenwart, in der die Assistentin Imke versucht, den heute verfallenen Botanischen Garten zu retten.
Themen wie Entwurzelung, Neuanfang und der Kampf um weibliche Selbstbestimmung stehen im Zentrum dieser packenden Erzählung. Besonders beeindruckend ist die Verknüpfung historischer Fakten über das deutsche Exil in der Türkei mit botanischem Fachwissen und aktuellen Bezügen. Ein klug konstruiertes, atmosphärisches Buch, das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann!
Themen wie Entwurzelung, Neuanfang und der Kampf um weibliche Selbstbestimmung stehen im Zentrum dieser packenden Erzählung. Besonders beeindruckend ist die Verknüpfung historischer Fakten über das deutsche Exil in der Türkei mit botanischem Fachwissen und aktuellen Bezügen. Ein klug konstruiertes, atmosphärisches Buch, das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann!