Spannende Thematik, für mich nicht perfekt umgesetzt
„Ein Ort, der bleibt“ von Sandra Lüpkes hat mich zunächst vor allem aufgrund seines historischen Hintergrunds angesprochen: Die Türkei als Exilort für Menschen während der NS-Diktatur und des Zweiten Weltkriegs ist ein Thema, das mich sehr interessiert. Entsprechend gespannt war ich darauf, wie die Stadt İstanbul im Roman dargestellt wird. Besonders der erzählerische Ansatz, verschiedene Perspektiven auf mehreren Zeitebenen miteinander zu verknüpfen, hat mir zu Beginn gut gefallen.
Dennoch habe ich mich nach knapp 150 Seiten dazu entschieden, das Buch nicht weiterzulesen. Ob ich damit etwas verpasse? Vielleicht. Die Handlung entwickelt sich für meinen Geschmack etwas zu langsam und bleibt dabei in meinen Augen hinter ihren Möglichkeiten zurück. Trotz des ruhigen Erzähltempos fehlt es an der Tiefe in genau den Aspekten, die mich ursprünglich angesprochen haben. Viele Figuren bleiben für mich distanziert und schwer greifbar, und auch die Atmosphäre Istanbuls wird für mich nicht wirklich lebendig.
Gleichzeitig erkenne ich, dass der Roman andere Schwerpunkte setzt – etwa auf botanische Motive und die Frage nach Verwurzelung und Zugehörigkeit. Rückblickend denke ich daher, dass meine Erwartungshaltung nicht ganz zur Ausrichtung des Buches gepasst hat. Ein Weiterlesen hätte sich für mich eher wie eine Verpflichtung als ein Vergnügen angefühlt, weshalb ich mich bewusst für einen Abbruch entschieden habe. Vielleicht war es auch einfach der falsche Zeitpunkt für mich.
Nichtsdestotrotz möchte ich den sorgfältigen Umgang mit der historischen Thematik würdigen. Die gründliche Recherche ist deutlich spürbar, und ich bin überzeugt, dass der Roman viele Leserinnen und Leser erreichen wird – auch wenn er mich persönlich nicht vollständig überzeugen konnte.
Dennoch habe ich mich nach knapp 150 Seiten dazu entschieden, das Buch nicht weiterzulesen. Ob ich damit etwas verpasse? Vielleicht. Die Handlung entwickelt sich für meinen Geschmack etwas zu langsam und bleibt dabei in meinen Augen hinter ihren Möglichkeiten zurück. Trotz des ruhigen Erzähltempos fehlt es an der Tiefe in genau den Aspekten, die mich ursprünglich angesprochen haben. Viele Figuren bleiben für mich distanziert und schwer greifbar, und auch die Atmosphäre Istanbuls wird für mich nicht wirklich lebendig.
Gleichzeitig erkenne ich, dass der Roman andere Schwerpunkte setzt – etwa auf botanische Motive und die Frage nach Verwurzelung und Zugehörigkeit. Rückblickend denke ich daher, dass meine Erwartungshaltung nicht ganz zur Ausrichtung des Buches gepasst hat. Ein Weiterlesen hätte sich für mich eher wie eine Verpflichtung als ein Vergnügen angefühlt, weshalb ich mich bewusst für einen Abbruch entschieden habe. Vielleicht war es auch einfach der falsche Zeitpunkt für mich.
Nichtsdestotrotz möchte ich den sorgfältigen Umgang mit der historischen Thematik würdigen. Die gründliche Recherche ist deutlich spürbar, und ich bin überzeugt, dass der Roman viele Leserinnen und Leser erreichen wird – auch wenn er mich persönlich nicht vollständig überzeugen konnte.