Gut gelungene Verknüpfung der Zeiten

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gärtnerin Avatar

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In ihrem Fantasy-Roman „Ein Pakt aus Asche und Blut“ entführt uns Sabine Riedel auf eine packende Zeitreise zwischen den Epochen. Besonders faszinierend: Das Ratingen des Jahres 1460 wird durch eine besondere Seitengestaltung direkt visuell erlebbar. Dort begleiten wir die Heilerinnen-Schwestern Helene und Anna bei ihrem gefährlichen Überlebenskampf inmitten der Hexenverfolgung.
Doch auch die Gegenwart steht dem in Nichts nach: Mark, der bei einem Waldbrand seinen Visionen fast zum Opfer fällt; die Fotografin Cat, die mit kleinen Zaubern experimentiert; und Melanie, die im Nachlass ihrer Mutter auf düstere Wicca-Geheimnisse stößt. Die verschiedenen Handlungsstränge fließen wunderbar schlüssig zusammen und sorgen für echte Gänsehautmomente. Riedel verbindet historische Fakten so geschickt mit Mystery-Elementen, dass die Geschichte trotz der Magie immer geerdet und authentisch wirkt. Ein durchweg spannender Genre-Mix, der mich bis auf ein paar kleine offene Fragen am Ende absolut überzeugt hat!