Im Bann dunkler Sagen
Sabine Riedel verknüpft in „Ein Pakt aus Asche und Blut“ regionale Sagen aus Ratingen mit Alchemie, alten Ritualen und einem Fluch, der über Jahrhunderte nachhallt.
Die beiden Erzählebenen – Gegenwart und 15. Jahrhundert – ergänzen sich stimmig, wobei die historischen Kapitel für mich die stärkere Wirkung entfalten. Die Recherche ist spürbar und verleiht den Schauplätzen wie den Figuren eine überzeugende Tiefe.
Beide Zeitlinien greifen auf Motive zurück, die deutlich an die dunkleren Aspekte historischer Volksmagie angelehnt sind. Einige rituelle Elemente werden erwähnt, ohne sie auszubreiten – genug, um die Schwere der Situation spürbar zu machen, aber ohne unnötige Detailtiefe.
Die Gegenwartshandlung setzt stärker auf Dynamik und psychologische Spannung: Besitz, Manipulation und moralische Grenzverschiebungen bestimmen das Tempo. Einer für mich emotional schwierigeren Momente betrifft den Verlust eines Haustieres. Er wird nicht ausgeschlachtet, ist aber klar gesetzt und könnte empfindliche Leserinnen und Leser belasten.
Sprachlich arbeitet Riedel atmosphärisch und bildreich, gelegentlich für meinen Geschmack etwas großzügig, aber insgesamt wirkungsvoll. Das Zusammenspiel aus lokalem Mythos, historischen Ereignissen und okkulten Motiven trägt den Roman zuverlässig. Ein intensiver Mystery-Thriller mit historischem Kern, der vor allem durch seine mittelalterliche Ebene überzeugt und für Leserinnen und Leser geeignet ist, die dunkle Sagen und okkulte Elemente in einer klar erzählten Handlung schätzen.
Die beiden Erzählebenen – Gegenwart und 15. Jahrhundert – ergänzen sich stimmig, wobei die historischen Kapitel für mich die stärkere Wirkung entfalten. Die Recherche ist spürbar und verleiht den Schauplätzen wie den Figuren eine überzeugende Tiefe.
Beide Zeitlinien greifen auf Motive zurück, die deutlich an die dunkleren Aspekte historischer Volksmagie angelehnt sind. Einige rituelle Elemente werden erwähnt, ohne sie auszubreiten – genug, um die Schwere der Situation spürbar zu machen, aber ohne unnötige Detailtiefe.
Die Gegenwartshandlung setzt stärker auf Dynamik und psychologische Spannung: Besitz, Manipulation und moralische Grenzverschiebungen bestimmen das Tempo. Einer für mich emotional schwierigeren Momente betrifft den Verlust eines Haustieres. Er wird nicht ausgeschlachtet, ist aber klar gesetzt und könnte empfindliche Leserinnen und Leser belasten.
Sprachlich arbeitet Riedel atmosphärisch und bildreich, gelegentlich für meinen Geschmack etwas großzügig, aber insgesamt wirkungsvoll. Das Zusammenspiel aus lokalem Mythos, historischen Ereignissen und okkulten Motiven trägt den Roman zuverlässig. Ein intensiver Mystery-Thriller mit historischem Kern, der vor allem durch seine mittelalterliche Ebene überzeugt und für Leserinnen und Leser geeignet ist, die dunkle Sagen und okkulte Elemente in einer klar erzählten Handlung schätzen.