Mittelmäßige Unterhaltung
In diesem Mystery-Thriller lesen wir über Mark, Cat und Melanie in der Gegenwart und begleiten die Schwestern Anna und Helene in Ratingen um 1460. Es geht um Hexenverfolgung, Alchemie und der Suche nach dem ewigen Leben.
Die Grundidee der Autorin ist gar nicht schlecht, aber die Umsetzung leider mittelmäßig. Sie war viel zu zurückhaltend, was ihre Mysteryansätze betrifft. Melanie hätte einfach Visionen haben sollen, ohne dass ständig die Rede davon ist, dass sie ihre Tabletten nicht genommen hat. Auch ihre Affäre mit Carsten hätte man komplett weg lassen können. Diese hatte keinen Nutzen für die Story. Wahrscheinlich hätte ich Melanie dann auch gemocht und ich Verständnis für sie aufgebracht hätte. Sonist sie ei. Charakter, dessen Handlungsweise, ich nervig fand. Ein weiteres Problem ist, dass manches einfach nicht drastisch zu Ende gebracht wird. Jens' Unfall wäre so viel dramatischer gewesen, wenn Cat hingelaufen wäre und seine letzten Atemzüge- vielleicht noch ein paar gehauchte Worte - erlebt hätte. Stattdessen läuft sie weg und so ist diese ganze Szene langweilig. Derart gibt es einiges mehr.
Die Geschichte der Vergangenheit ist besser erzählt und ich mag die Schwestern. Auch hier hätte man sich Hannes sparen können, aber er war nicht störend wie Carsten.
Statt eines Inhaltsverzeichnisses hätte ich mir ein Personenverzeichnis gewünscht oder nichts dergleichen.
Fazit: Die Autorin hätte sich mehr trauen sollen und etwas übertreiben müssen, dann wäre aus de guten Grundidee ein Mega-Mysterythriller geworden.
Die Grundidee der Autorin ist gar nicht schlecht, aber die Umsetzung leider mittelmäßig. Sie war viel zu zurückhaltend, was ihre Mysteryansätze betrifft. Melanie hätte einfach Visionen haben sollen, ohne dass ständig die Rede davon ist, dass sie ihre Tabletten nicht genommen hat. Auch ihre Affäre mit Carsten hätte man komplett weg lassen können. Diese hatte keinen Nutzen für die Story. Wahrscheinlich hätte ich Melanie dann auch gemocht und ich Verständnis für sie aufgebracht hätte. Sonist sie ei. Charakter, dessen Handlungsweise, ich nervig fand. Ein weiteres Problem ist, dass manches einfach nicht drastisch zu Ende gebracht wird. Jens' Unfall wäre so viel dramatischer gewesen, wenn Cat hingelaufen wäre und seine letzten Atemzüge- vielleicht noch ein paar gehauchte Worte - erlebt hätte. Stattdessen läuft sie weg und so ist diese ganze Szene langweilig. Derart gibt es einiges mehr.
Die Geschichte der Vergangenheit ist besser erzählt und ich mag die Schwestern. Auch hier hätte man sich Hannes sparen können, aber er war nicht störend wie Carsten.
Statt eines Inhaltsverzeichnisses hätte ich mir ein Personenverzeichnis gewünscht oder nichts dergleichen.
Fazit: Die Autorin hätte sich mehr trauen sollen und etwas übertreiben müssen, dann wäre aus de guten Grundidee ein Mega-Mysterythriller geworden.