Mystery

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mellilein Avatar

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Schon das Cover verspricht einen mysteriösen Inhalt, und es verspricht nicht zu viel.
Der Thriller spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen.
Zum einen in der Gegenwart, zum anderen um 1460. Die historischen Kapitel haben einen anderen Hintergrund und eine besondere Überschrift und sind dadurch schon optisch gut getrennt.
Mir haben beide Perspektiven sehr gut gefallen, zumal der Schreibstil sich nicht ändert und man flüssig weiterlesen kann.
Es geht um Hexenverbrennung, Siechenhäuser, Kräutertinkturen und Heilerinnen. Dazu immer unterschwellig eine kleine Verbindung in die Gegenwart, in welcher genauso wie in der Vergangenheit ein kleiner Personenkreis die Geschichte bestimmt. Dieser Personenkreis ist so eng, dass man kein Personenregister benötigt.
Immer schneller wechselt man die Perspektiven, immer mysteriöser werden die Geschichten bis zu einem unerwarteten Showdown. Spannung ist durchgehend latent vorhanden.