Viel Mystery, weniger Thriller

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arminc Avatar

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"Ein Pakt aus Asche und Blut" von Sabine Riedel bietet uns Leser/innen mehr Mystery als Thriller.

Der historische Mystery-Thriller spielt zum einen in Ratingen um das Jahr 1460 und in Ratingen als auch der Lübecker Bucht in der Gegenwart.

Um das Jahr 1460 wird Anna der Hexerei bezichtigt. Ihre Schwester Helene muss gegenüber dem Marschall Johann verschiedene Aufgaben erfüllen, um ihre Schwester vor dem Scheiterhaufen zu bewahren.

In der Gegenwart treffen der Feuerwehrmann Mark, der bei einem Waldbrand eine Frau in den Flammen zu sehen scheint und sich bemüht, diese zu retten, die Fotografin Katharina (Cat), die immer auf der Suche nach besonders außergewöhnlichen Motiven ist, und zu einem späteren Zeitpunkt Melanie, die aus der Lübecker Bucht nach Ratingen reist, um Licht in ihre eigene Vergangenheit und das Auftreten des Schattenmannes zu erlangen, aufeinander.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Jahrhunderten und wird es Melanie gelingen, den Schattenmann zu entlarven?

Im Grunde ist mit diesen Szenarien alles für einen historischen Mystery-Thriller vorbereitet. Und dennoch gelingt es der Autorin für mein Dafürhalten nicht, die nötige Spannung zu erzeugen. Die Geschichten laufen viel zu lange unabhängig nebeneinander her und auch zu den Protagonisten fehlte mir beinahe bis zum Ende der Bezug, um ausreichende Emotionen auszulösen.

Fazit: Mysteriöses ist in dem Buch ausreichend geboten, aber für die Bezeichnung Thriller fehlt mir hier zu viel Spannung und Tempo. Schade.