Beziehungen auf dem Prüfstand

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litway Avatar

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Familie als Flickendecke, ein schönes Bild für die Beziehungen in und das Erleben von Familie, das Birgit Bachman im Prolog wählt.
Wo gibt es Risse, Löcher, wo ist Zusammenhalt? Die Empfindungen von Elvira auf der Urlaubsrückreise mit ihrem Mann in die norddeutsche Ebene lassen ahnen, dass es innerlich in ihr brodelt. Sehnsüchte werden beim Beobachten eines verliebten jungen Paares offenbar und Andeutungen zum Verhältnis zu ihrer über 80jährigen Mutter deuten auch hier auf Konfliktpotential hin. Diese, Sigirid, ist Witwe und kämpft auch mit Dingen, die ihr das Leben schwer machen. Doch für Sigrid ist der Schein nach außen sehr wichtig. Mit Möbelpolitur übertüncht sie Flecken und Macken. Verfuhr sie auch so mit ihrem Leben, mit Ehemann und Kindern? Man darf gespannt sein.
Nach der Leseprobe, sprachlich und inhaltlich fesselnd, möchte man unbedingt weiterlesen und in den nach den Personen benannten Kapiteln mehr über diese, ihre Ängste, ihre Sehnsüchte und Beziehungen erfahren.
Denn ein Sturm zieht auf, wie das Cover erahnen lässt.