Ein packendes Familiendrama inmitten der norddeutschen Tiefebene.

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fönbo Avatar

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"Ein Samstag im August" entwirft ein atmosphärisch dichtes Bild einer Familie im norddeutschen Sommer.

Das drückende Wetter spiegelt die angespannte Stimmung zwischen den ungleichen Frauen der Familie Wortmann perfekt wider. Unter der ruhigen Oberfläche brodeln spürbar langjährige, ungelöste Konflikte.

Der unaufgeregte Schreibstil transportiert dennoch eine immense emotionale Wucht. Die psychologische Tiefe der Figuren beeindruckt auf wenigen Seiten. Jedes Wort erzeugt ein intensives Kopfkino. Die Kombination aus landschaftlicher Weite und emotionaler Enge ist literarisch stark umgesetzt. Der heraufziehende Sturm ist nicht nur meteorologischer Natur.

Die Leseprobe lässt die Leserin / den Leser mit Neugier zurück. Dieser Roman hebt sich wohltuend von seichten Familiengeschichten ab. Er bietet echte literarische Qualität.

Wer tiefgründige Beziehungsgeflechte mag, wird diese Geschichte verschlingen.

Eine vielversprechende Entdeckung der aktuellen Buchsaison.