Gefangen in der Familien-Flickendecke

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davina Avatar

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Die Leseprobe von „Ein Samstag im August“ hat mich direkt gepackt! Besonders cool finde ich, wie ehrlich und schonungslos man in die Köpfe der Figuren schauen kann. Man spürt total die drückende, genervte Stimmung zwischen Elvira und Jobst auf der Autofahrt und fühlt mit der 85-jährigen Sigrid mit, die wehmütig in alten Erinnerungen kramt und die verwaisten Kinderzimmer putzt.
Die Sprache ist flüssig und voller Bilder, die im Kopf bleiben. Vor allem der Prolog, der die Familie mit einer schlampig vernähten „Flickendecke“ vergleicht, die wärmt, aber eben auch kratzt und einem die Luft nimmt, bringt es genial auf den Punkt.
Was das Cover angeht: Es fängt für mich die sommerliche und zugleich etwas schwermütige Stimmung der Geschichte einfach super ein.
Ich habe jetzt nach der Leseprobe mega Lust weiterzulesen! Die Mischung aus familiären Abgründen, unausgesprochenem Frust und tiefen Sehnsüchten macht total neugierig darauf, was an diesem besagten Wochenende noch alles eskaliert oder ans Licht kommt.