Treffsichere Beziehungsstudie mit atmosphärischer Tiefe
Der Einstieg in »Ein Samstag im August« von Birgit Bachmann hat mich sofort begeistert. Das Buchcover ist stilvoll gestaltet und fängt die spätsommerliche, melancholische Grundstimmung perfekt ein. Besonders beeindruckt hat mich der Schreibstil: Die Metapher der Familie als «Flickendecke» im Prolog brennt sich direkt ein, und die präzisen, psychologisch feinfühligen Beschreibungen der Charaktere – allen voran der erschöpften Elvira und ihrer resoluten Mutter Sigrid – erzeugen sofort eine greifbare Atmosphäre.
Schon auf den ersten Seiten baut sich eine subtile Spannung auf. Die Raststättenszene mit dem jungen Paar und das Auftauchen des nachbarlichen "Wikingers" im Heimatdorf lassen erahnen, wie viele verborgene Konflikte und Geheimnisse unter der Oberfläche der Familie Wortmann brodeln. Ich erwarte einen vielschichtigen, berührenden Familienroman über Erwartungen, Verletzungen und Neuanfänge und möchte das Buch unglaublich gerne weiterlesen!
Schon auf den ersten Seiten baut sich eine subtile Spannung auf. Die Raststättenszene mit dem jungen Paar und das Auftauchen des nachbarlichen "Wikingers" im Heimatdorf lassen erahnen, wie viele verborgene Konflikte und Geheimnisse unter der Oberfläche der Familie Wortmann brodeln. Ich erwarte einen vielschichtigen, berührenden Familienroman über Erwartungen, Verletzungen und Neuanfänge und möchte das Buch unglaublich gerne weiterlesen!